Weihnachtsbaumtransport

Hier unsere Tipps zum Transport von Weihnachtsbäumen mit dem Gespann:
Bäume bis zu 2 Metern, so weit wie möglich in den Fußraum schieben und mit einem Gurt gegen seitliches verrutschen sichern.
Zwar können auch höhere Bäume so transportiert werden (max 4 Meter über Fahrbahn) doch empfehlen wir den liegendtransport. Hierbei kann der Baum bis zu einem Meter über den Rückstrahler nach hinten herausragen. Bei einem Überstand von mehr als 1 Meter muss ein ein hellrotes Tuch von mind. 30 x 30 cm befestigt werden. Lametta, auch im größerem Gebinde, ist nicht ausreichend. Bei Nachtfahrten muss die Weihnachtsbaumspitze beleuchtet sein. Keine Kerzen, nur Rotlicht verwenden!
In jedem Fall sollten die Äste den Blick des Fahrers über den Beiwagen und nach hinten nicht beeinträchtigen und die Gespannbeleuchtung in den rückwärtigen Verkehrsraum nicht verdecken. Dies gilt natürlich auch für den Stehendtransport im Kofferraum. Von Baumschmuck in Form von Verkehrszeichen ist abzusehen. Ein schönes Fest wünscht auf jeden Fall das Team von M-G.

Winterreifen-Pflicht

Auf Anfrage zur gesetzlichen Winterreifenpflicht erhielten wir von der Pressestelle des Bundesverkehrsministeriums die Auskunft, dass der gesetzliche Rahmen keine Ausnahmen zulässt. Bei schneebedeckter oder glatter Fahrbahn müssen alle Kraftfahrzeuge – auch Gespanne – die im Gesetz definierte Bereifung aufweisen.
Beispiel: Fahren bei Winterglätte Autos in den Graben, das Gespann kommt durch – so muss der Gespannfahrer bei einer Polizeikontrolle dennoch ein Bußgeld bezahlen wenn die Reifen keine entsprechende Winterreifen-Kennung haben.
Dieses Szenario wurde von der Pressestelle am Telefon so bestätigt. Weiteres im nächsten MOTORRAD-GESPANNE-Heft.