Zeitumstellung erhöht Gefahr von Wildunfällen

Der Auto und Reiseclub Deutschland warnt vor erhöhter Wildgefahr auf den Straßen durch die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit und bezieht sich dabei auf den Deutschen Jagdschutzverband (DJV) in Bonn. Durch die Zeitverschiebung dauere die Dämmerung im morgendlichen Berufsverkehr länger. Besonders das Rehwild sei in den frühen Morgenstunden verstärkt auf Futtersuche. Allein im Jagdjahr 2009/2010 kamen rund 215 000 dieser Tiere bei Wildunfällen ums Leben. Das sind pro Kalendertag fast 600 Rehe. Quelle: ARCD

E10 – und kein Navi…

Der „Benzingipfel“ mit Wirtschaftsminister Brüderle ist gelaufen. Den Beteiligten geht es jetzt darum, wie kann man uns überzeugen E10-Treibstoff zu tanken. Fast jede Institution in der Branche fühlt sich mittlerweile berufen, Listen zur E10-Verträglichkeit zu publizieren. Quellenangaben und warum der eine Motor es verträgt, jedoch ein anderer nicht, fehlen. Dabei wird die Frage nach der Sinnhaftigkeit (Ökobilanz) mehr und mehr verdrängt. Wir von MOTORRAD-GESPANNE rufen unsere Leser auf den E10-Sprit solange zu meiden bis sich
1. jemand verantwortlich erklärt, dass er bei eventuellen (Langzeit-)Schäden dafür aufkommt und
2. für den gesunden Menschenverstand nachvollziehbar aufzeigt, welche Vorteile es hat E10 zu tanken.