NSU – AUDI – Ducati

Der Autobauer Audi wird den italienischen Motorradhersteller Ducati kaufen.

Mit Ducati wird VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech ein leicht verspätetes Geburtstagsgeschenk gemacht – so die überwiegende Meinung in der Wirtschaftspresse. Piech hatte bereits früher mehrmals betont, dass er sich Ducati gut im Volkswagen-Konzern vorstellen könne. Preis der Motorradschmiede: 870 Millionen Euro. Wie viel Geld die Ducatieigner wirklich erhalten ist unklar. Zwar arbeitet Ducati sehr effizient, ist aber dennoch hoch verschuldet. Immerhin hat die Marke Audi eine geschichtsträchtige Motorradvergangenheit – als Audi noch NSU hieß.

Auch Autobauer BMW kaufte sich 2007 die Marke Husqvarna. Grund: Es sollten mehr junge Kunden angelockt werden, doch die Verkäufe sind eher schwach. Beim VW-Konzern, zu dem auch Audi gehört, hat man wohl eine Schwäche für Italien. Auch zum Konzern gehört z.B. Lamborghini.

Vielleicht müsste man den Ducati-Fan Piech mal auf ein Ducatigespann setzen …

 

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