Oldies im Norden

„Renn- und Rekordmaschinen“ heißt der vielversprechende Titel der diesjährigen Sonderschau, die die Besucher der Bremen Classic Motorshow in Halle 1 erwarten dürfen.

Die rund 30 Maschinen spiegeln die Weiterentwicklung der Rennmaschinen auf zwei Rädern vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in der 80er Jahre wieder.

Vier seiner fünf WM-Titel holte der Bayer Toni Mang auf den traditionell limettengrün lackierten Maschinen der Marke Kawasaki. Seine 350er-Weltmeistermaschine aus dem Jahre 1982 ist das jüngste und natürlich kraftvollste Exponat der Sonderschau.

Dem entgegen steht die NSU aus dem Jahre 1907, als der historische Motorradrennsport noch in den Kinderschuhen steckte. Seit 1905 lieferten die Schwaben eigenwillig aussehende Rennmaschinen, die noch ohne Getriebe und Bremsen auskamen.

Deutlich professioneller ging es bereits in den 20er und 30er Jahren zu. Das die Konstrukteure der Rennmaschinen ihrer Fantasie freien Lauf ließen, zeigte sich vor allem bei der Megola aus Münchener Produktion. Die Entwickler statteten diese Maschine mit einem sternförmigen, mit der Rollrichtung des Rades rotierenden „Umlaufmotor“ im Vorderrad aus.

Mitte der 30er-Jahre startete die schwedische Marke Husqvarna mit ihrem V-förmigen Zweizylindermotor einen Siegeszug durch ganz Europa. Die auffallende Optik des schwedischen Modells mit den gleichlangen Auspuffanlagen wird die Besucher begeistern.

Das diese hochkarätige Sonderschau überhaupt in dieser Form gezeigt werden kann, ist in erster Linie Martin und Moni Grundmeyer vom Veteranen Fahrzeug Verband zu verdanken. „Auch diese Ausstellung präsentiert wieder außergewöhnliche Maschinen, von denen jede einzelne etwas ganz Besonderes ist – darauf sind wir schon ein bisschen stolz“, so Grundmeyer.

Tageskarte 15 Euro

Öffnungszeiten:
1.-3. Feb 2013, tägl. von 9-18 Uhr

http://www.classicmotorshow.de/

Quelle: Pressemitteilung, Classic Motorshow Bremen

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