Betriebserlaubnisse, Zulassung, Prüfbericht, Teilegutachten, Typgenehmigung

Auszug aus dem Buch:

Motorradgespanne im Eigenbau Bd. 1

Betriebserlaubnisse, Zulassung, Prüfbericht, Teilegutachten, Typgenehmigung

Jedes Gespann (allgemein jedes Fahrzeug schneller als 6 km/h) darf auf öffentlichen Straßen nur dann betrieben werden, wenn es durch Erteilen einer Betriebserlaubnis in Verbindung mit Zuteilung eines amtlichen Kennzeichens für Kraftfahrzeuge von den Zulassungsbehörden (Straßenverkehrsämter) zum Verkehr zugelassen wird. Diese Zulassungspflicht dient der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Geregelt ist das Zulassungsverfahren und die Zuteilung der amtlichen Kennzeichen in der Fahrzeug- Zulassungs-Verordnung (FZV).

Fahrzeuge müssen bestimmten Bauvorschriften entsprechen, die in nationalen Verordnungen (StVZO = Straßenverkehrszulassungsordnung, FzTV = Fahrzeugteileverordnung), europäischen Richtlinien (z. B. 92/61/EWG) oder internationalen Regelungen (z.B. ECE-R53) näher beschrieben werden.

Fahrzeuge, die nachweislich entweder der StVZO oder den korrespondierenden EG-Einzelrichtlinien oder ECE-Normen entsprechen, erhalten die Betriebserlaubnis. Für Einzelabnahmen gelten bezüglich Abgasemissionen, Motormanipulation und Geräuschpegel seit dem 1.10.2000 (Tag der Erstzulassung) für Krafträder und Gespanne nur noch die EG-Vorschriften. Bestehende Allgemeine Betriebserlaubnisse (ABE) für Krafträder blieben bis zum 16.6.2003 gültig.

EG – Typgenehmigung

Fahrzeughersteller können und müssen mittlerweile ihre Fahrzeuge vollständig nach den gültigen EG-Einzelrichtlinien (z. B. für Bremsen oder Abgasemissionen und Geräusche) prüfen lassen. Das Verfahren ist in der EG-Fahrzeuggenehmigungsverordnung (EG-FGV) festgelegt. Dies kann in Deutschland oder in einem anderen EG-Mitglieds- Staat durchgeführt werden.

Der Hersteller muss Gewähr für eine gleichbleibende Fertigungsqualität bieten, die Übereinstimmung der Folgefahrzeuge mit dem geprüften Fahrzeug muss sichergestellt sein. Als Dokument zur Ausfertigung der Zulassungsbescheinigungen und Erteilung der nationalen Betriebserlaubnis erstellen die Hersteller die sogenannten EGTypgenehmigungsbögen bzw. das CoC-Papier (Certficate of Conformity) für jedes einzelne Fahrzeug. Dieses Verfahren dient Herstellern, die Fahrzeuge in größerer Serie produzieren.

Welchen Vorteil bietet diese Vorgehensweise? Ein im Gebiet der EG-Beitrittsstaaten typgeprüftes Fahrzeug kann so z. B. problemlos in Deutschland zugelassen werden.


Motorradgespanne Eigenbau Bd.1

In der jetzt 4. Auflage “Motorradgespanne im Eigenbau” sind die aktuellen Vorschriften und Verordnungen der EU ausführlich beschrieben.

Ergänzend im Buch: Ein Kapitel über die Verwendung von Edelstahlschrauben beim Gespannbau, eine Deutschlandkarte mit den Händler- und Herstelleradressen und ein Stichwortverzeichnis speziell für den Gespannbau.

Das ganze Buch auf einer CD! Zum gedruckten Werk auch zusätzlich eine CD mitbestellt werden. Hierauf befindet sich in digitaler Form:

  • das Buch mit sämtlichen Abbildungen
  • eine Checkliste zum Gespann-Gebrauchtkauf
  • ein Kaufvertrag zum Gespann-Gebrauchtkauf
  • das Stichwortverzeichnis, eine Liste aller bisher
    erschienen Beiträge aus MOTORRAD-GESPANNE

Buch,  plus  CD:  22,50 Euro,  Bestell-Nr. 80135
Buch, nur das gedruckte Werk:  17,50 Euro,  Bestell-Nr. 80133
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