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  • das Gefühl dazuzugehören
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  • Rebellion gegen die Zweiradmasse
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  • motivierend
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Ausgabe Nr. 102
November / Dezember 2007

Leitartikel

Story

Inhaltsverzeichnis


Vorschau
Voraussichtlicher Versandtermin
für Heft 103: 21 .Dez. 2007

Titelbild
 

Leitartikel                                                                                    November / Dezember 2007

Martin FranitzaBUNT IST SCHÖNER

Die Gespannszene ist so bunt wie ein Kaleidoskop. Der sichtbare Beweis ist das größte Treffen für Gespannfahrer. Auf dem Euro- Gespann-Treffen steht ein gemütliches GN- 250-Dreirad neben einem rasanten Hayabusa- Gespann, Rat-Bike neben chromblitzender Harley.

Das Markenimage ist nebensächlich, der Beiwagen eint die Szene. Diese bunte Mischung hört bei den Marken nicht auf, sondern wird im Reigen der Baujahre fortgeführt. Alt steht neben neu, uraltes oder futuristisches Design ergänzen sich zu einem wunderschönen Kontrast. Aber letztlich zählt nur eins: das dritte Rad.

Diese bunte Mischung wollte uns der TÜV mit seiner Interpretation der Euro-3-Abgasnorm kaputt machen. Ob hinter der Entscheidung, dass Euro-3-Motorräder beim Gespannumbau eine eigene Abgasprüfung benötigen, eine falsche Auslegung oder handfeste wirtschaftliche Interessen standen, lassen wir an dieser Stelle beiseite. Fakt ist: Hätten sich die Gespannhändler unter der Federführung der Firmen Mobec, Ruko, Sauer sidecar international und Müller- Gespanne nicht mit allen Mitteln dagegen gestemmt, wäre die bunte Vielfalt Vergangenheit.

Beim Händler-Meeting, zu dem MOTORRAD-GESPANNE eingeladen hatte, wurden verschiedene Vorgehensweisen beschlossen (siehe M-G 100). Kurze Zeit später konstituierte sich die Arbeitsgemeinschaft Motorrad-Gespanne (Arge MRG) mit den Gründungsmitgliedern der vier genannten Herstellerfirmen. Die Arge MRG beauftragte die Rechtsanwaltskanzelei Dr. Hörl & Kollegen, der auch Dr. Franz-Joachim Jagow angehört. Er gilt als Experte für EU- und nationales Verkehrsrecht. Von ihm wurde ein Positionspapier erstellt, das die problematische Situation der Branche deutlich machte und auf die fehlerhafte Rechtsgrundlage hinwies.

Mit dem Papier wurde dann gegen die TÜV-Entscheidung interveniert. Mittlerweile war Antwort vom Büro Verheugen in Brüssel auf ein vorangegangenes Schreiben eingetroffen mit der glasklaren Aussage, dass die Euro- 3-Norm, so wie vom TÜV interpretiert, für Gespanne nicht zutrifft. Damit die Gespannhersteller in Zukunft bei der TÜV-Abnahme und Zulassung nicht von Willkür und Interpretationen abhängig sind, sondern die notwendige Rechts- und Planungssicherheit bekommen, drängten sie auf eine politische Lösung.

Das Positionspapier definierte dafür verschiedene Vorschläge. Bereits kurz nach dem Versand der Unterlagen wurde von den Bundesländern Schleswig-Holstein, Sachsen- Anhalt, Rheinland-Pfalz und Sachsen Unterstützung zugesagt. Auch der TÜV zeigte endlich seine Bereitschaft, den Missstand auszuräumen und lud zu einem Sondierungsgespräch. Vertreter der Bundesländer, TÜV Nord, TÜV Süd und Mitglieder der Arge MRG saßen am 12. September 2007 in Hannover an einem Tisch.

Es wurde daraufhin ein Lösungsvorschag für den Bund-Länder- Fachausschuss (BLFA) erarbeitet, der besagt: Krafträder, bei denen nachträglich ein Beiwagen angebaut wurde, dürfen in der Leermasse des Gespannes nicht mehr als das 1,75fache der Leermasse des Solokrades betragen, und die Antriebsübersetzung darf nicht mehr als um zwölf Prozent verändert werden.

In der Sitzung des BLFA vom 18.9.2007 wurde dieser Lösungsvorschlag mehrheitlich durch die Länder verabschiedet. Somit ist jetzt die Bundesregierung gehalten, durch Verordnung die StVZO zu ändern. Bis zur Umsetzung der Änderung erhalten die Gespannhersteller bundesweit eine einheitliche Übergangsregelung. Ein entscheidender Etappensieg wurde erreicht.

Sicher wird die Festsetzung des Gewichtsfaktors von 1,75 Auswirkungen auf manche Gespannkombinationen haben. Andererseits wird dadurch auch wieder Entwicklungspotential frei gesetzt. Das Thema werden wir in einer der nächsten Ausgaben eingehend beleuchten. Generell ist mit diesem ersten Schritt die Zukunft der Branche und die schöne Vielfalt bei den Gespannen gesichert, vorbehaltlich der Entscheidung des Bundes.

Auch wenn es die TÜV-Manager lieber schwarz-weiß hätten,
wir finden bunt schöner!

Ihr

Martin Franitza


- Titelstory Text- und Bildauszug -

Maybach lässt grüssen

Lange hatten die Fans der unverwechselbaren Seitenwagen-Formen von Armec auf ein neues Boot aus der Schweiz gewartet. Der Stradale soll nun höchste Bedürfnisse nach Platz und Komfort erfüllen. M-G fuhr ihn exklusiv in Kombination mit der Triumph Rocket.

Schon geraume Zeit trug sich Armec mit dem Gedanken, seine Seitenwagen-Palette mit einem komplett neuen Modell aufzustocken. Doch von der Planung bis zur Realisation sollte es ganze fünf Jahre dauern. Schließlich sind Gespanne nur ein Geschäftszweig der schweizerischen Manufaktur. Darüber hinaus werden in Emmenbrücke bei Luzern Komponenten für Lanzen zur Beschneiung von Skipisten und diverse andere CNC-Frästeile gefertigt. Der neue Seitenwagen sollte als echtes Familienboot konzipiert sein und sich zudem deutlich vom Tremola II abheben, der weiter im Programm bleibt. Um dies auch in der Typenbezeichnung zu dokumentieren, hört der Zweiplätzer auf den Namen „Stradale“. Obwohl er sich damit von der Tremola- Reihe abhebt, weist er offenkundig einige der Stilelemente auf, die für Armec-Seitenwagen typisch sind. Mit bemerkenswerten 2,50 Metern Länge, einer Sitzbreite von 88 Zentimetern und rund 350 Litern Heckraumvolumen beschränkt er die Auswahl an Zugmaschinen auf ebenso leistungsstarke wie üppig dimensionierte Motorräder. Dazu gehören Supertourer à la BMW K 1200 LT oder Honda Gold Wing ebenso wie die aktuellen Power Cruiser, allen voran die Triumph Rocket III.

Auch wenn der Wechselkurs Produkte aus der Schweiz zur Zeit vergleichsweise günstig macht, zählen der Stradale wie auch die maschinenseitigen Umbaukits von Armec zu den hochpreisigen Offerten. Für das Geld bekommt der Käufer neben exklusiver Formgebung und eidgenössischer Perfektion allerdings auch noch einiges an Ausstattung geboten. Zunächst einmal ruht die Gondel auf dem bewährten Chassis des Tremola II. Dieses wurde dazu nicht nur verbreitert, sondern läuft nun auf einem breit bereiften 15-Zoll-Verbundrad der schweizer Manufaktur. Serienmäßig ist auch die innenbelüftete 280er Bremsscheibe mit zwei gefrästen Vierkolbenzangen aus eigener Fertigung. Von diesen ist eine mit der pedalbetätigten Verbundbremse, die andere mit der auf die rechte vordere Scheibe wirkenden Handbremse hydraulisch verbunden. Der Bremszylinder für die Fußbremse muss auf 19 mm Durchmesser umgerüstet werden, zudem sind stahlummantelte Hydraulikleitungen Standard. Im Falle der Triumph Rocket übernehmen fünf Streben die Anbindung an das Motorrad. Dessen Chassis verstärkt Armec mit einem teils verschraubten, teils verschweißten Hilfsrahmen.

Wie schon der Tremola verfügt der Stradale über eine Knautschzone in der Frontpartie. Die großzügig dimensionierte und satt schließende Einstiegsklappe ist dank Sandwichtechnik gleichermaßen leicht und verwindungssteif, Gasdruckheber halten sie beim Ein- und Aussteigen geöffnet. Da sie nach hinten schwenkt, kann das ebenfalls zum Lieferumfang gehörende Stoffdach aufgesteckt bleiben. Dass Armec- Chef Kurt Aregger seine Produkte ausgiebig selbst erprobt - was nicht alle Beiwagenhersteller tun –, kommen der Serienausführung Verbesserungen zugute, die im von uns gefahrenen Prototypen teilweise noch nicht realisiert waren. So gibt es zusätzliche Windabweiser, die Verwirbelungen und damit auch Auspuffgase aus dem Fahrgastraum fernhalten. Zudem wird ein Einsteckfenster für die linke Seite mitgeliefert. Die Sicke für die Gepäckraumöffnung wurde nachträglich verbreitert, damit kein Wasser vom geöffneten Deckel ins Heckabteil tropfen kann.

Ebenfalls zur Grundausstattung gehören Beckengurte und eine um acht Zentimeter in der Beiwagenlängsachse verstellbare Sitzfläche. Diese ist mit zwei Einzelsitzen für schlanke Erwachsene körpergerecht ausgeformt. Bei einer Beinraumlänge von 1,33 Metern finden auch Beifahrer mit langen Beinen Platz, zumal der Fußbereich in der Höhe ausreichend bemessen ist. Die Innenwände sind ebenso wie das Heckabteil beflockt und teilweise mit Teppichboden ausgekleidet. Ergänzt wird die Ausstattung um eine Gummimatte sowie Innenbeleuchtung für Passagier- und Kofferraum. Und ganz wichtig: In die Bodengruppe ist ein automatisch zugeschalteter Kraftstofftank mit 26 Litern Fassungsvermögen integriert, so dass im Fall der Rocket satte 51 Liter Superbenzin eine beachtliche Reichweite gewährleisten.

...Ende des Textauszuges...


Inhaltsverzeichnis

| VORSTELLUNG UND FAHRBERICHT

  • Maybach lässt grüßen
    Mit dem Stradale stockt Armec sein Beiwagenprogramm auf. Wir fuhren das neue Großraumboot an der Triumph Rocket.

  • Sidecar One
    Bevor das 500er Enfield- Gespann mit Sidecar-One-Beiwagen auf die beschwerliche Reise in die Wüste Marokkos geht, haben wir es ausgiebig gefahren. Unsere Erfahrungen mit Maschine und Boot.

  • Die Kleine
    Die Kleine hat 350 Kubik und zieht ein modifiziertes Velorex- Chassis mit Indy-Boot. Ist eine Moto Guzzi V 35 mit Beiwagen ein Angebot für Einsteiger?


| EIGENBAU

  • Der Traum vom Boxer
    Sportlich und von allem Schnickschnack entblättert. Das BMW-Eigenbau-Gespann unseres Lesers Thomas Schucker.


| TECHNIK UND PRAXIS
  • Roller mit Gespannfahrwerk
    Schwingenfahrwerke für Roller-Gespanne. Lohnt sich das?

  • Anfahrhilfen im Härtetest
    Was taugen Anfahrhilfen für Gespanne? Wo sind die Schwachstellen?

  • Stoff contra Blech
    Die schmuddelige Jahreszeit kommt. Was ist besser? Kniedecke oder Beinschilder? Vor- und Nachteile der beiden Schutzmaßnahmen vor kaltem Fahrtwind, Nässe und Schnee.

  • Fachgerechte Verbindung
    Der vordere untere Beiwagenanschluss kann bei Motorrädern mit Trittbrettanlage Probleme bereiten. Wir zeigen fachgerechte Lösungen.


| UNTERWEGS
  • 19. Euro-Gespann-Treffen
    Weiswampach in Luxemburg wurde zum Mekka der Gespannfahrer. Alle Teilnehmer des Eigenbauwettbewerbs mit ihren Gespannen.

  • Schneesuche am Gamsstein Dem Wetterbericht glaubten wir nicht, der für das erste Dezember-Wochenende Schnee voraussagte. Und dann mussten wir leidvoll erfahrenen, dass in diesen Vorhersagen ein Körnchen Wahrheit steckte.

  • Post aus Nirgendwo
    Nachrichten vom Yesterdays-Team.


| MAGAZIN
  • Neuheiten-Karussel
    Die Herbstneuheiten der Gespannhändler.

  • Volltreffer
    Eigentlich wollte Hans-Werner Bauss nur sein neuartiges Trial- Gespann testen. Nun führt er mit seiner Frau Christiane im Europa-Cup der Kletterkünstler.


| SPORT
  • Gespann-Motocross


| HISTORIE
  • Henderson Alltagsgespann
    Einmalig: Ein Henderson-Four-Gespann, hergerichtet für den harten Alltagsbetrieb auf deutschen Straßen.


| STANDARDS
  • Leitartikel

  • Briefe unserer Leser

  • Gespann-Nachrichten

  • Gespannfahrers Terminseiten

  • Größter Gespann-Anzeigenmarkt

  • Fragen und Antworten

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