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Auch unser Leser Rainer Schmid schrieb uns zu dem Thema und
meinte abschließend: Frei nach dem Motto, Zukunft war gestern, was
machen wir heute, bin ich wirklich gespann(t), was "heute" auf
uns Gespannfahrer noch alles zukommt. Man muss für neue Ideen offen sein. Erst wenn man sich
eingehend damit beschäftigt, wird die Folge ein sachliches Urteil ein
– so die Theorie. Da aber das Gespann sehr viel mit Emotion zu tun
hat, polarisiert das Vierradgespann auch im MOTORRAD-GESPANNE-Team die
Meinungen. Letztlich entscheiden wir als Kunden über die Zukunft der
verschiedenen technischen Entwicklungen. Unsere Stellungnahme werden wir
auf alle Fälle in einem ausführlichen Test begründen. Der GT Twin und auch das mittels Peugeot-Automotor
angetriebene Zeus-Gespann sind
im Moment die Spitze der Gespanntechnik der letzten 10 Jahre. Das
klassische Gespann wird deswegen keineswegs zu den Akten gelegt. Im
Gegenteil: Manchmal macht der krasse Gegensatz erst den eigenen
Standpunkt klar. Jetzt heißt es Farbe bekennen: Neue innovative
Technik: Ja oder Nein? So begeisterungsfähig ich für neue Gespanne
auch immer bin, so habe ich dennoch nicht die Wurzeln des Gespannfahrens
vergessen. Mit einem Aufbau eines Triumph-Bonneville-Gespannes in der
Redaktion werden wir dem klassischen Gespannfeeling Rechnung tragen. Unsere Leser Dafne und Rob de Jong sind seit 4 Jahren mit
ihrem Gespann auf den Straßen dieser Welt unterwegs. Gespannfahren und
die Welt entdecken als Lebensaufgabe, die Welt mit anderen Augen
entdecken, voneinander lernen, sich akzeptieren, Freundschaften schließen.
Was manchen Politikern dieser Welt nicht gelingt, ist dem einzelnen
Reisenden, der sich nicht der Sicherheit abgeschlossener
Neckermann-Club-Anlagen hingibt, ein Bedürfnis: Über den Tellerrand
der eigenen Erfahrungen schauen und neue Kontakte knüpfen, das Gespann
als Mittel zum Zweck der Erkenntnis, die hoffentlich in der Summe
positiv ausfällt. Die beiden Weltenbummler haben versprochen, uns in
unregelmäßiger Folge über ihre Reise auf dem Laufenden zu halten. Von den Händlern in der Vergangenheit bisweilen
vernachlässigt war die Kundenbetreuung. Auf diesem Sektor hat
sich in den letzten beiden Jahren sehr viel getan. Gemeinsame
Ausfahrten, Schulungen und Lehrgänge nehmen einen immer breiter
werdenden Raum bei den Händleraktivitäten ein. Erstmals wurde nun in
diesem Jahr auch von Bernhard Peintner ein Schrauberlehrgang für
Ural-Besitzer durchgeführt. Die große Resonanz und drei ausgebuchte
Samstage zeugen davon, dass hier ein echter Bedarf besteht. Bleibt für diese Saison zu hoffen, dass das Wetter
mitspielt und wir bei Sonnenschein viele schöne Stunden mit unseren
Gespannen erleben. Redaktion
Motorrad-Gespanne |
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