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Obwohl wir Gespannfahrer wetterfest sind, ist das Wetter
doch immer wieder ein Thema. Ob auf den Jahrhundertsommer ein ebensolcher
Winter folgt, bezweifle ich im Moment noch. Doch freue ich mich schon
darauf, mit dem Gespann durch eine zugeschneite Landschaft zu fahren.
Einige von uns bereiten jetzt ihre Reise in den hohen Norden vor. Die
skandinavischen Länder üben im Winter eben ein ganz besonderen Reiz
aus, den man nie vergessen wird. Rob und Dafne de Jong haben in diesem
Winter ein ganz eiskalten Trip vor. Sie wollen Sibirien im Winter durchqueren
und unter anderem den zugefrorenen Baikal-See befahren. Dazu haben sie
sich auch ein ganz besonderes Gespann aufgebaut. Aber man muss nicht
immer die weite Ferne als Ziel haben, um sich von einer schneebedeckten
Winterlandschaft verzaubern zu lassen. Der Geheimtipp ist derzeit die
Hohe Tatra. Sie gilt als relativ schneesicher, die Nebenstraßen werden
kaum geräumt und der Lebensunterhalt ist für uns Westeuropäer preiswert.
Der Faszination Winter haben wir in dieser Ausgabe ein eigenen
Heftteil gewidmet. Wir wollen die winterlichen Freuden mit Ihnen teilen.
Wenn unsere Planungen aufgehen, dann werden wir für den nächsten Winter
ein Sonderheft zu diesem Thema erstellen. Ihre Anregungen, Wünsche und
Beiträge sind schon heute herzlich willkommen. Ein anderes Thema: Neue
Motorräder, die sich besonders für Gespannbetrieb eignen, sind derzeit
bei den Motorradherstellern in weiter Ferne. Eine Ausnahme ist Triumph.
Im Herbst wurden die Gerüchte über einen Power-Cruiser bestätigt. Die
sogenannte Triumph Rocket hat einen 2,3-Liter Dreizylindermotor und
Kardanantrieb. Gigantisch ist das Drehmoment von 200 Newtonmetern bei
2500 U/min. Motor mit elektronischem Management und geregeltem Katalysator
sind zeitgemäß. Über Preis und Lieferzeiten hält sich Triumph noch bedeckt.
Eines steht für mich jedoch jetzt schon fest. Diese teure aber gewaltige
Triumph ist mit Sicherheit eine tolle Gespannzugmaschine. Jetzt müssen
wir uns in Geduld üben. Die Angelegenheit Gespann mit Anhänger und 60 km/h Höchstgeschwindigkeit
ist bei uns noch nicht vom Tisch. Unser Leser Erich Krieger hat beim
ADAC interveniert und erhielt bei der Rechtsabteilung durchaus wohlwollende
Unterstützung zugesagt. Derzeit sind wir mit dem ADAC im Gespräch, inwieweit
eine Gesetzesänderung möglich ist und welchen Einfluss der ADAC darauf
nehmen kann. Mit einem starken Partner im Rücken sind die Aussichten
vielversprechender. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
Bis zur nächsten Ausgabe oder irgendwo auf den Straßen dieser
Welt
Leicht zu merken - die Telefonnummer der Redaktion: 0700 wählen und dann "sidecars" tippen. |
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