Impressum                Disclaimer                 Diese Seite als Startseite                Zu den Favoriten/Bookmarks
   
Zeitschrift für Gespannfahrer




 Gespann-Zeitschrift 
      
Probeheft kostenlos
      Das aktuelle Heft

 Leserservice
      Abonnement

      Zum Gespannshop
              Katalog/Bücher/etc.

      Gesamtinhaltsverz.

      Hefte nachbestellen

      Umzugservice

      Umfrage

 

Der aktuelle Gespannkatalog
Der aktuelle Gespann-Katalog
zum bestellen <klick>

 

 

 

 

 

 

 


Die Gespannzeitschrift Zum Bestellen <klick>

Zum Bestellen <klick>

Zum Bestellen <klick>

Zum Bestellen <klick>
zum bestellen <klick>

 

 


Ausgabe Nr. 98
März/April 2007

Leitartikel

Story

Inhaltsverzeichnis

Titelbild
  

Leitartikel                                                                                                   März/April 2007

Martin FranitzaTÜV – ABZOCKER DER GESPANNFAHRER?

Ein heißes Eisen landete bei uns auf dem Schreibtisch. Es ist das Ergebnis der 34. Sitzung des Fachausschusses Kraftfahrwesen (FA-K), TÜV NORD Mobilität. Dort wurde über die Abgasnorm Euro 3 und die Zulassung von Motorrädern mit Beiwagen diskutiert. Das Protokoll vermerkt:

„... § 47 Abs. 8a StVZO in Verbindung mit dem Anhang zur StVZO fordert den Nachweis des Abgasverhaltens gemäß Kapitel 5 der RL 97/24/EG für alle Kraftfahrzeuge, die in den Anwendungsbereich dieser Richtlinie fallen. Besondere Prüfvorschriften für Krafträder mit Beiwagen (Klasse L4e) enthält Kapitel 5 der RL 97/24 aber nicht.

Gemäß Kapitel 5 Anhang II Nr. 4.1 darf jedoch die Abgasgenehmigung nur auf Fahrzeuge ausgedehnt werden, deren Bezugsmasse zur Anwendung der nächst höheren äquivalenten Schwungmasse führt. Dies trifft bei der Nachrüstung eines Beiwagens nicht zu. Deshalb wird die Abgasgenehmigung grundsätzlich ungültig.

Laut TÜV NORD-Abgasprüfstelle ist nach der Montage eines Beiwagens bei dem bis Abgasnorm EURO 2 vorgeschriebenen Fahrzyklus keine nennenswerte Veränderung des Abgasverhaltens zu erwarten. Für Krad bis Abgasnorm bis EURO 2 wird daher keine erneute Abgasprüfung durchgeführt. Voraussetzung ist aber, dass das jeweilige Krad die Originalabgasreinigung weiterhin aufweist. Vom aaS wird in diesem Fall im Gutachten bezüglich des Abgasverhaltens nichts vermerkt.

Ab Abgasnorm EURO 3 ist jedoch ein anderer Fahrzyklus vorgeschrieben, bei dem aufgrund des Außerort-Zyklus und der dabei erforderlichen erhöhten Leistungsabgabe eine deutliche Beeinfl ussung des Abgasverhaltens zu erwarten ist. Daher muss für EURO 3-Krad nach der Montage eines Beiwagens eine erneute Abgasprüfung durchgeführt werden. Die Prüfmöglichkeiten ohne eine Demontage des Beiwagens sind in der TÜV NORD-Abgasprüfstelle des IFM in Essen gegeben. Die Kosten für diese Prüfung betragen ca. 850,- EUR, was bei den hohen Gesamtkosten für ein Kraftrad mit Beiwagen zumutbar ist.

Eine Ausnahme zum Abgasverhalten darf vom aaS in keinem Fall befürwortet werden.“

An jeden Pkw mit Anhängerkupplung darf man tonnenweise Gewicht anhängen und muss keine neue Abgasprüfung durchführen lassen. Doch der Hobbybereich soll bluten. Eindeutig wird mit zweierlei Maß gemessen, und die Minderheit soll zahlen – weil es für die Motoren, die weniger Abgas emitieren (Euro 3), eine für den TÜV geldwerte Vorschrift gibt.

Der absolute Hammer ist die meiner Meinung nach völlig aus der Luft gegriffene Annahme, dass wir ohnehin zuviel Geld für unsere Gespanne ausgeben und 850 Euro Prüfkosten wohl ein Klacks seien.

Ja wer sind wir denn? Managertypen, die die Knete oberlang haben und uns neben dem goldfarbenen Maybach noch eben mal schnell ein Gespann rauslassen?

Das dürfen wir uns so nicht gefallen lassen.

Ihr

Martin Franitza

Dieses Heft bestellen per E-Mail                    Abobestellung per E-Mail                 top


- Titelstory Text- und Bildauszug -

   

Wann hat es bei BMW zuletzt ein unverkleidetes Vierzylinder-Motorrad gegeben? Richtig – 1990. Doch seit den Zeiten der K 100/2 hat sich fast alles geändert. In der neuen K 1200 R ist der Reihenvierer bekanntlich quer statt längs eingebaut und produziert mit nur 200 Kubik zusätzlichem Hubraum gut 60 Prozent mehr Leistung. Was bringt der weißblaue Fortschritt für das Gespann? Anhand der beiden Umbauten von Bode und Kohl Zweirad- Treff wollen wir das ausloten, wobei die unterschiedlichen Konzepte selbstredend einen Vergleich der Fahrwerke herausfordern.

Um Verwirrung von vorneherein zu vermeiden: Zum Kohl-Umbau hat die hauseigene Tuningabteilung der Aachener Firmengruppe AC Schnitzer ihren Teil mit diversem Zubehör beigetragen: Cockpit- Verkleidung, Superbike-Lenker, Motorspoiler, Heckbürzel, Remus-Power-Cone-Endschalldämpfer und vor allem die aus dem ACS-Automobilprogramm für den BMW Mini stammenden Leichtmetallfelgen in 17 Zoll. Die Fahrwerktechnik samt EasyDrive- Achsschenkellenkung stammt dagegen vom Kohl-Gespannpartner Mobec, der Seitenwagen RXS von Stern.

Für die Federung der mit Conti Eco Contact breit bereiften Räder bevorzugt Mobec als frischgebackener Bilstein-Generalvertreter die Federelemente seines Stammhauses. Im Heck wird der BMW-Dämpfer mit einer Feder von Wilbers angepasst. Aufwendig ist schon in der Standardausführung das Bremssystem: Per Pedal werden alle drei Räder verzögert, an der Hydraulik des Handhebels hängen zusätzliche Zangen an Vorder- und Seitenrad. Die Adaptation des ABS ist möglich, allerdings wird dann ein Seitenradsattel mit dem Teilintegral der Handbremse verbunden, der andere ohne ABS-Funktion mit der Pedalhydraulik.

Auch das Bode-Gespann präsentiert sich in vollem Ornat. Für ein derart leistungsstarkes Motorrad kam selbstredend nur die bereits in der K 1200 RS erprobte Wilbo- Achsschenkellenkung in Frage. Die Firma AEZ liefert die Leichtmetallräder. Der hauseigene Subsonic-Beiwagen wird durch...

Dieses Heft bestellen per E-Mail                    Abobestellung per E-Mail                 top


Inhaltsverzeichnis

Inhalt 3

Dieses Heft bestellen per E-Mail                    Abobestellung per E-Mail                 top