Schlagwort-Archiv: Renaissance

Jacken

Uli Jacken Motorräder und Gespanne

Gespann-Hersteller / -Handel, Beiwagen- / Seitenwagen-Importeur

Hersteller-Steckbrief:

Seit 1981 leitete Uli Jacken eine Gespannwerkstatt und Ende der 80er Jahre war er Reiseleiter für Motorradtripps durch Afrika. Seit 1989 veranstaltet er Sicherheitslehrgänge für Solo,- Enduo,- und Gespannfahrer bei MOTO Aktiv.

Uli Jacken ist seit über 15 Jahren Importeur der französischen Gespann-Marke SIDE-BIKE in Süddeutschland und seit 2008 auch für die holländische Marke Tripteq In seiner Werkstatt stehen überwiegend BMW– und YAMAHA-Modelle aller Baujahre. Aber auch ältere Modelle und Oldtimer aller Fabrikate können hier überarbeitet werden. Für Servicearbeiten steht ein Motortester zur Verfügung.

Bei Uli Jacken kann man auch ein Gespann mieten. Das aktuelle Mietgespann ist die Triumph Rocket III mit Side-Bike Renaissance Beiwagen.

Eine Auswahl der zum Gespann umgebauten Motorräder und Beiwagenmodelle mit den Verweisen in welcher MOTORRAD-GESPANNE-Zeitschrift bisher Testberichte und Fahrberichte sowie auch andere Beiträge erschienen sind:

  • Zeus-Gespannimport, 1,5sitzer
    Das Motorradgespann hat im Heck einen hochmodernen Motor vom Peugeot 206 S 16 mit 2 Litern Hubraum, 98 KW bzw. 135 PS und 198 Nm Drehmoment.
    Beiträge zum Zeusgespann in unterschiedlichsten Varianten sind in MOTORRAD-GESPANNE Nr. 54, 59, 65, 73, 77, 83, 97
  • Comete/Mega Comete-Import, 2sitzer
    Mit dem COMETE fing bei es bei der französischen Firma SIDE-BIKE alles an. Eine vollkommen neue Gespannidee macht seit 1989 die Runde. Wesentliche Elemente des Gespannumbaus mit dem Comete-Beiwagen kommen aus dem Automobilbau.
    Beiträge zum Comete und Mega Comete sind in MOTORRAD-GESPANNE Nr. 4, 11, 20, 32, 47 und 85 erschienen.
  • Renaissance-Import, 1,5sitzer
    Gebaut als Verbindung zwischen der Neoklassik der 30er Jahre und dem Customlook des ausklingenden Jahrhunderts. Konstruiert für die großen Cruiser von heute.
    Beiträge zum Zeusgespann in unterschiedlichsten Varianten sind in MOTORRAD-GESPANNE Nr. 42, 47, 48, 51, 89
  • Sidecar One-Beiwagen, Lastenboot/1-sitzer
    In letzter Zeit baut die Firma Jacken häufig den Sidecar One um. Es ist ein Lastenbeiwagen in Torpedoform vom Kunsstoffbauer Jürgen Mayerle. Mit wenigen Handgriffen läßt sich die Jacken-Version auch mit einem Sitz ausstatten.
    Beiträge zum Sidecar One-Beiwagen sind in folgenden Heften der Zeitschrift MOTORRAD-GESPANNE erschienen: Nr. 102

Bei der Firma Uli Jacken ist der Umbau aller Motorräder, Motorrad-Marken und -Modelle zum Gespann möglich, sowohl Neu- wie auch Gebrauchtgespanne. Eine Auswahl der bisher umgebauten Marken sind: BMW, Moto Guzzi, Honda, Yamaha, Suzuki, Kawasaki, MZ, Harley Davidson, Triumph.

Uli Jacken Motorräder, Gespanntechnik, Siedlungsstraße 4, 76863 Herxheim
Tel: 07276 966597, Fax: 07276 966598
www.uli-jacken.de


Aktuelles aus dem Angebot der Zeitschrift MOTORRAD-GESPANNE:

Expertenwissen zum Thema Gespanne (zur weiteren Info auf den Titel klicken):

GespannkatalogExpertenwissen 1x1 für GespannfahrerExpertenwissen Motorradgespanne-Eigenbau - CD       Expertenwissen Fragen und Antworten

Hydraulische SW-Lenkung

(Vorgehensweise der Firma Side Bike)
aus MOTORRAD-GESPANNE Nr. 48

Seit der Präsentation des Comete arbeitet Side-Bike mit der mechanischen Beiwagenlenkung. Erst durch die Beiwagenlenkung konnte bei relativ großer Spurweite das Beiwagenrad mit viel Vorlauf versehen werden, was zu erhöhter Kippsicherheit in Linkskurven führt.

Die Auslegung des Lenkgestänges ist bei allen Modellen gleich: Das Beiwagenrad folgt bei Kurvenfahrt annähernd dem tatsächlichen Kurvenradius. Das Lastenheft des Renaissance hingegen sah als wichtigstes Ziel die Beibehaltung der Gesamtansicht des Motorrades und damit der originalen Gabel vor. Dadurch war eine mechanische Beiwagenlenkung nach bewährtem Prinzip nicht mehr anwendbar.

Die Übertragung der Lenkbewegung der Vorderradgabel auf das Beiwagenrad wird beim Renaissance mittels eines hydraulischen Systems realisiert. Zwei korrespondierende, doppeltwirkende Zylinder sind durch Leitungen verbunden. Ein Zylinder wird durch die Gabel angetrieben, der zweite wird am Beiwagenrad befestigt. Durch die Anordnung des Geberzylinders wird eine asymmetrische Ansteuerung analog der Kurvenradien erreicht.

Die Theorie erscheint sehr einfach, die Umsetzung in die Praxis war umso komplizierter. Als Beispiel sei hier die starke Wärmeausdehnung der Übertragungsflüssigkeit erwähnt. Um trotz der Ausdehnung der Flüssigkeit eine konstante Einstellung der Vorspur zu gewährleisten, wurde eine „Verriegelungsvorrichtung“ am beiwagenseitigen Zylinder genau in Geradeausfahrt vorgesehen.