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MOTORRAD-GESPANNE 135

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(Leitartikel)

 

Nachfolger gesucht. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, Dich mit dem Bau von Gespannen selbstständig zu machen? Ich meine, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt. Tausende von Solomotorradfahrern werden in den nächsten Jahren überlegen, ob sie aufs Gespann umsteigen. Sei es aus Altersgründen, bei manchem einhergehend mit nachlassender Fitness, oder vielleicht möchte die beste aller Sozias nicht mehr auf die schmale Rücksitzbank klettern? Schön ist es auch, das Enkelkind mit dem Gespann vom Kindergarten abzuholen, und nicht wenige Motorradfahrer lässt auch die Vorstellung, den Hund mitnehmen zu können, über das dritte Rad nachdenken.

Mut, Fachkenntnis und Idealismus sind die zentralen Eigenschaften eines Beiwagenhandwerkers. Einige der Gespannhersteller sind schon im Rentenalter, andere stehen kurz davor. Der Wunsch, das Lebenswerk im Gespannbau weiterzugeben, mit allen Erfahrungen, den Verbindungen zu Lieferanten, und nicht zuletzt den wichtigen Kontakten bei TÜV oder DEKRA, ist gut nachvollziehbar. Professionelle Hilfestellung zu Firmenübergaben bieten die Industrie- und Handelskammern an. Das Geschäft mit dem Bau von Gespannen brummt, und wer in diesem Sommer noch ein neues Gespann möchte, hat Pech gehabt. Nur ganz wenige Hersteller sind in der Lage, innerhalb von drei Monaten zu liefern.

***

Zweimal Jubiläum. Im August feiern wir in Hatzfeld-Reddighausen das 25. Euro-Gespann-Treffen. Entstanden ist es aus der Idee, den Kontakt zu möglichst vielen Gespannfahrern zu halten und neue Gespannfreunde kennenzulernen. Das Wwichtigste im Leben ist nun mal die Kommunikation; miteinander zu reden, sich auszutauschen, zu loben, zu kritisieren, miteinander zu lachen und Geschichten zu erzählen. Das Motto: Drei Tage – drei Räder. Dazu lade ich Dich herzlich ein.

25. Euro-Gespann-Treffen, 23. bis 25. August 2013, Reddighausen

Auch unsere MOTORRAD-GESPANNE ist erwachsen geworden. Im September 1988 erschien die erste Ausgabe. Auch das sind 25 Jahre! Für uns ein guter Anlass, die tollen Fahrzeuge und großen Innovationen im Gespannbau in einem dicken Spezialheft zusammenzufassen. Die M-G-Spezialausgabe wird druckfrisch auf dem E-G-T zu haben sein.

***

Frühling. Bei einem Hobby, das im Freien stattfindet, spielt das Wetter immer eine große Rolle. Auch der eifrigste Winterfahrer freut sich, wenn im März die ersten warmen Sonnenstrahlen den Frühling ankündigen. Allerdings schert sich das Wetter nicht um den Kalender und leider auch nicht um den Redaktionsplan von MOTORRAD-GESPANNE.

Geplante Tests und Vorstellungen von neuen Kombinationen mussten wir verschieben. Liegt das Auftausalz noch auf der Straße, gibt weder ein Hersteller noch ein Gespannfahrer sein nagelneues Motorrad zum Probefahren her. Doch wir waren viel unterwegs, um wieder ein spannendes und interessantes Heft zusammenzustellen.

Mit freundlichem Gespanngruß und viel Freude beim Lesen der neuen MOTORRAD- GESPANNE!

Bernhard
bg@motorrad-gespanne.de

 


INHALTSVERZEICHNIS
M-G 135, Mai/Juni 2013

135-Inhaltsverzeichnis


TITELGESCHICHTE

Royal-Enfield-Gespanne
Eintopfvariationen: Royal-Enfield-Importeur Eifeltec entwickelte gemeinsam mit Schmidt in Solingen zwei Beiwagenumbauten für die EFI-Modelle. In einem ausführlichen Fahrbericht stellen wir sie vor.

 

TEST – FAHRBERICHT – VORSTELLUNG

Multitalent Rox
Es gibt Seitenwagen, die machen neben ganz unterschiedlichen Motorrädern eine gute Figur. Eine Kurzvorstellung mit zwei aktuellen Sternumbauten, der Kawasaki ZZR 1400 und der BMW R 1200 GS.

KTM-Druckmaschine
Aus der Werkstatt von Horst Ullrich kommt ein sportlicher Renner, der mit dem V-Twin der KTM RC8 R befeuert wird.

Ein erfüllter Traum
Ein übles Erlebnis brachte Ines und Ingo Reimann zum Gespann. Ingos geliebter Suzuki-Burgman-Roller wurde mit einem Tripteq-Ridgeback umgebaut.

Die Spardose
Gespanne mit Dieselmotor sind knatternde Spritsparer. Die Firma Dieselwiesel baut ein solches Aggregat in ein preisgünstiges Motorrad, das wir in der Gespannvariante vorstellen.

Hoyasukagi
Jede Unebenheit der Straße leitet das straff abgefederte Fahrwerk an den Fahrer weiter. Der Lenker relativ hoch, die Fußrasten ziemlich weit hinten und die Auspuffanlage röhrt: Hoyasukagi!.

 

TECHNIK

Gespannvirus – unheilbar
Sein Faible: die Marke Moto Guzzi. Seine Passion: Rennen fahren. André hat sich aus einer Moto Guzzi T5 ein kompromisslos sportliches Gespann aufgebaut.

Reizendes Patent
Der Ingenieur Otto Reiz entwarf einst eine Fahrzeugkonstruktion, die heute die Zulassungsbehörden in eine tiefe Sinnkrise stürzen würden. Schwenker, Trike,
Gespann – verrückt!

 

MAGAZIN

Retro Classics
In den Seitengängen der großen Stuttgarter Alteisenausstellung fanden wir nach spannender Suche Dreiradraritäten vom Allerfeinsten.

Fischgräte
Die Fahrtaufgabe der Orientierungsfahrt sieht aus wie ein Fischskelett und wurde daher wohl auch danach benannt: Fischgräte.

Oldie-Racer
Die Zutaten: eine BMW R 75/5 und ein Steib 501 S. Daraus baute Ralf Pruns eine tolle Kombination, mit der er über norddeutsche Sträßchen fliegt. Ein Umbau, der begeistert.

 

REISE –TREFFEN

Das reinste Vergnügen
Osttirol – Kärnten – Karmische Region – Dolomiten. Eine erlebnisreiche Ausfahrt mit Oldtimergespannen.

 

SPORT

Kneeler für die Straße
Ein M-G-Leser würde gerne ein Kneeler-Sportgespann mit Straßenzulassung aufbauen. Geht das, gibt‘s das schon und was wäre zu beachten?

Je oller, je doller
Wenn das Startgitter beim Veteranencross fällt, verjüngen sich manche Akteure schlagartig um Jahrzehnte. Aber nicht nur deshalb erfreut sich die Klassik-Cross-Szene steigender Beliebtheit.

 

STANDARDS

Impressum

Leitartikel

Briefe unserer Leser

Gespann-Nachrichten

Termine und Gespannfahrertreffs

Gespannfahrershop

Der Gespann-Anzeigenmarkt

Das Allerletzte (die beliebte Satire)

Fragen und Antworten

Moto Cross


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Stern

Stern – Gespannservice

Gespann-Hersteller / – Handel, Beiwagen- / Seitenwagen-Importeur

Hersteller-Steckbrief:

Seit über 25 Jahren ist die Firma Stern Gespannservice bereits tätig. Inhaber und Geschäftsführer ist Helmut Herrmann. Der Schwerpunkt bei der Firma Stern liegt eher bei leistungsstarken Gespannen. Wobei auch nostalgische Seitenwagen und Offroad-Beiwagen angeboten werden.

Helmut Herrmann ist Kfz.-Meister und Ex-Rennfahrer der IDM-Klasse. Es gibt fast nichts was die Firma Stern – neben den Beiwagen – nicht baut. Hier eine Auswahl:
So zum Beispiel, eigene Schwingengabeln, rundherum hydraulische Bremsen (auch mit Integralsysteme), Räder mit PKW-Bereifung in fast allen Dimensionen zwischen 13″ und 16″, tieferlegungen. Auch wahlweise Umbauten und Achsschenkellenkungen werden angeboten.

Wie fast alle Gespannhersteller bietet auch die Firma Stern einen preiswerten Gespanncheck an. Er beinhaltet die Prüfung der Rahmenverstärkungen, Vermessen des Fahrwerks, Prüfung der Stoßdämpfer und der Bremsen, eine Probefahrt und gegebenenfalls die Erstellung eines Raturkostenangebotes mit entsprechender Beratung. Auch ein individuelles Gespanntraining kann bei Stern gebucht werden.

In der Werkstatt von Helmut Herrmann wird jedes Solomotorrad zum Gespann umgebaut. Eigene Umbausätze werden für die älteren Yamaha Vmax– und die Zweiventiler BMW-Boxer-Modelle verwendet.

Eine Auswahl der zum Gespann umgebauten Motorräder und Beiwagenmodelle mit den Verweisen in welcher MOTORRAD-GESPANNE-Zeitschrift bisher Test und Fahrberichte und eventuell auch andere Beiträge erschienen sind:

  • Stern Easy, 1sitzer
    Ein kleiner (Einsteiger)Beiwagen. Besonders geeignet für Leichte und mittlere Zugmaschinen. Die Form ist dem Steib TR-500-Seitenwagen nachempfuden. Kofferraum ca. 110 Ltr.
    Beitrag zum Stern Lucky in MOTORRAD-GESPANNE-Ausgabe 120
  • Stern Lucky, 1sitzer
    Ein kleiner (Einsteiger)Beiwagen. Besonders geeignet für Leichte und mittlere Zugmaschinen. Die Form ist dem Steib TR-500-Seitenwagen nachempfuden. Kofferraum ca. 100 Ltr.
  • Stern Evo Modul 1sitzer, Offroadseitenwagen
    Offener Beiwagen mit einem Sitz auf einer Alukiste. Verschiedene Ausbaustufen werden angeboten.
  • Stern Racer, 1sitzer, mit 40 cm Sitzbreite
    Flacher Seitenwagen, auch für den Renneinsatz geeignet. Bremse serienmäßig, Federweg 60 mm.
    Beitrag zum Stern Lucky in MOTORRAD-GESPANNE-Ausgabe 122
  • Stern RX, Laderaum von 275 – 375 Ltr.
    Der RX-Beiwagen beruht auf einer Form der Firma EZS. Schon seit vielen Jahren hat die Firma Stern aus der EZS-RX-Form eine eigene RX-Seitenwagenlinie entwickelt. Hierbei wird unterschieden: RX 1 bis RX 5, aber auch ein RX Z, RX Easy, RX Sport, RX L und RX Overland werden als Modellvarianten angeboten.
    Beiträge zum RX-Seitenwagen in den unterschiedlichsten Varianten sind in MOTORRAD-GESPANNE Nr. 10, 31, 38, 44, 46, 53, 55, 57, 58, 62, 78, 79, 86(RX-Übersicht).
  • Stern Rox, 1.5sitzer
    Sportlicher, bzw. Tourensportlicher Beiwagen mit Möglichkeiten zur Designvariation durch verschiedene Heck- und Frontapplikationen. (Rox Formula, Rox Sport) Kofferraumvolumen 280 Liter, Seitenwagenbrese serienmäßig.
    Berichte zum ROX-Seitenwagen sind in MOTORRAD-GESPANNE Nr. 96 und 112 erschienen.
  • Stern Classic,1sitzer
    Seitenwagen im Retro-Stil, passt gut zu Cruiserzugmaschinen. Mit serienmäßiger Bremse, 80 mm Federweg und einem Leergewicht von 95 kg.
  • Stern Baikal, Lastenseitenwagen
    Auf geschweisstes Rundrohr-Fahrwerk mit gezogener Einarmschwinge, Wilbersfederbein, 15″ Rad.

Bei der Firma Stern Gespannservice ist der Umbau aller Motorräder, Motorrad-Marken und -Modelle zum Gespann möglich, sowohl Neu- wie auch Gebrauchtgespanne. Eine Auswahl der bisher umgebauten Marken sind: BMW, Moto Guzzi, Honda, Yamaha, Suzuki, Kawasaki, MZ, Harley Davidson, Triumph.

Helmut Herrmann e.K., Siemensstraße 1, 94315 Straubing
Tel. 09421 1804951, E-Mail: stern@gespannservice.de
www.gespannservice.de


Aktuelles aus dem Angebot der Zeitschrift MOTORRAD-GESPANNE:

Expertenwissen zum Thema Gespanne (zur weiteren Info auf den Titel klicken):

GespannkatalogExpertenwissen 1x1 für GespannfahrerExpertenwissen Motorradgespanne-Eigenbau - CD       Expertenwissen Fragen und Antworten

Bals

Heinz Bals HBS – Freie BMW-Motorradwerkstatt

Seitenwagen- / Beiwagen-Hersteller und Gespannbauer

Steckbrief:

Seit über 25 Jahren gehören die Gespanne und Seitenwagen von Heinz Bals aus Minden zu den kleinen aber feinen Herstellern.

Heinz Bals ist Spezialist für BMW-Gespanne. Mit seinen großen Erfahrungen und Erfolgen im Gespannsport kann er auf einen großen Fundus von Erfahrungen zurückgreifen. Neben seinen zeitlosen Beiwagenmodellen hat er auch ein goldenes Händchen was das Tuning von Sport- und Rennmotorrädern anbelangt. Ferner bietet er seiner Kundschaft Gebrauchtmotorräder und Gebrauchtgespanne sowie Oldtimer.

Weitere Betätigungsfelder sind: BMW-Ersatzteilservice, Motoren- und Getriebeinstandsetzung und Spezialteilefertigung.

HBS bietet drei Beiwagenmodelle an:

  • HBC klassischer 1sitzer Beiwagen. Dem Steib 500 nachempfundener Seitenwagen mit Kunststoffkarosse.
  • HBT 1sitzer-Tourenbeiwagen mit 600 mm Sitzbreite. Seitenwagen in zweischaliger Sandwichbauweise.
  • HBF 1,5sitzer-Tourenbeiwagen mit 700 mm Sitzbreite. Seitenwagen in zweischaliger Sandwichbauweise.

Zu haben sind Bals-Gespanne ausschließlich in Päpinghausen.

Adresse: Heinz Bals, Unter den Eichen 28 a, 32423 Minden-Päpinghausen.
www.bals-bmw.de


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Beiwagen-Hersteller, Seitenwagen-Hersteller

Übersicht der Beiwagen- und Gespannhersteller und -Importeure

(Stand 2017)

In Deutschland gibt es über zwanzig Gespannhersteller, also Fachbetriebe, die ein Solomotorrad in ein Motorradgespann verwandeln.

Mehr Gespannhersteller als Motorradhersteller!

Mit über 120 verschiedenen Seitenwagen-Modellen ist Deutschland damit geradezu ein Gespannparadies. Nirgendwo sonst auf der Welt ist die Auswahl so groß wie hier.

„Konkurrenz belebt das Geschäft“, sagt man. Und so erfüllen die Hersteller, die im starken Wettbewerb stehen, praktisch jeden Kundenwunsch und bauen alles zum Gespann um was zwei Räder hat.

Wir haben für Dich kurz und prägnant einige Firmen und ihre Produkte in Kurzvorstellungen zusammengefasst. Du brauchst Dir nicht alles selbst zusammen zu suchen, sondern findest hier kompakt alle wichtigen Informationen auf einen Blick! Nimmst Du darüber mit den Firmen Kontakt auf, sage es bitte auch dem jeweiligen Händler.

Die Google-Map bietet einen guten Überblick wo die Händler zu finden sind. Natürlich haben wir es so eingerichtet, dass die Standorte der Gespannfirmen anklickbar und verlinkt sind.

Unter der Gespannhändler-Landkarte findest Du die Hersteller, Importeuer und Händler von Krafträder mit Beiwagen die uns bekannt sind. Hinweise auf weitere Firmen sind gerne willkommen (E-Mail: info@motorrad-gespanne.de).
(Korrekturen und Ergänzungen willkommen)

View Gespannhersteller, -Importeure und Händler in a full screen map

Hersteller/Händler Internet
Abez http://www.abez.jp
AJF (0033) 03 29 561095
Amor Side http://www.armorside.fr
AMR http://www.amr-moto.ch
Anson http://www.ansonclassic.co.uk
Armec http://www.armec.com
Bals http://www.bals-bmw.de
Beka http://www.beka-formteile.de
Berglar info@gespanntechnik.de
Bode http://www.bode-sidecars.de
Boxergarage http://www.dieboxergarage.de
Canterbury http://www.boxermetal.com
Choda (0033) 05 56254355
CS-Concept http://www.cs-concept.heritage-import.fr
Däschlein http://www.daeschlein.de
Dedome http://www.dedome-sidecars.com
DJ Constructions http://www.dj-sidecars.fr
Dobben http://www.wing-world.de
ef-tech http://www.ef-tech.de
Egli http://www.egli-racing.ch
Egloff http://www.egloff-gfk.ch
Enigma http://www.ezto.nl
EZS http://www.ezs-sidecar.com
F2 http://www.f2motorcycles.ltd.uk
Faßbender http://www.motorrad-fassbender.de
Favorit http://www.favorit-sidecars.de
Francky Bike & Side http://www.sidecarmoto73.com
Frontalini http://www.sidecar.it
Grobi http://www.grobi-konstruktionen.de
Hechard http://www.hechard-sidecars.com
Hedingham http://www.hedinghamsidecars.com
Heidenwag http://www.heidenwag-gespannbau.de
HWE http://www.hwe-motorsport.de
Ideal http://www.ideal-seitenwagen.de
Iwan Bikes http://www.iwan-bikes.de
Jacken http://www.side-bike.de
Joy Tek http://www.joy-tek.de
Kalich http://www.kalich.de
KMS http://www.kms-motorrad.de
Knaus http://www.knaus-sidecar-technik.com
Krossline http://www.krossline.de
LBS http://www.lbszijspantechniek.nl
Lefèvre http://www.lefevre-gespanntechnik.de
Liberty Motors, LLC http//libertysidecars.us
Löw http://www.loew-gmbh.de
Lüscher http://www.LüscherAG.ch
März http://www.gespanne-f-maerz.de
Mobec http://www.mobec.de
Motek http://www.motek.de
Motopodd http://www.motopodd.com
Motorwerk http://www.motorwerk.nl
MSR http://www.sidecars-rds.fr
Mueller http://www.sauer-sidecar.de
Ott http://www.ott-gespanne.de
Pig7 http://pig7.de
Pourchier http://www.apourchiersidecar.com
Premier http://www.premiersidecars.com.au
Pruns (0049) 0171 4169712
Reh http://www.hd-reh.com
Roadrunner http://www.roadrunner-motorradgespanne.de
Römer http://www.roemerteam.de
Ruko http://www.ruko-fahrzeugtechnik.de
SBW http://www.sbwmotorrad-bmw.com
Schmid http://www.gespanntechnik-schmid.de
Schmidt http://www.schmidt-gespannbau.de
Sidcar Italia http://sidecaritalia.com
Sidecon http://www.sidecon.de
Stahmer http://www.stahmer-nf.de
Stemler http://www.motorrad-stemler.de
Stern http://www.stern-gespannservice.de
TRG http://www.fahrzeugtechnik-schmidt.de
Tripteq http://www.tripteq.com
Ural http://www.ural.cc
Urech http://www.urechproducts.ch
Velorex http://www.jawa-teile.de
V-Triebwerk http://www.v-triebwerk.de
Waldmann http://www.karosseriebau-waldmann.de
Walter http://www.walter-motorradgespanntechnik.de
Warnke http://www.gespannbau.de
Wasp http://www.waspmotorcycles.com
Wastonian-Squire http://www.watsonian-squire.com
W-Tec/EML http://emltrike.com
Zoccoletto http://www.zoccolettoria.de

Motorradgespanne, Beiwagen, Seitenwagen
Hersteller, Importeure und Händler

Aktuelles aus dem M-G-Angebot:Expertenwissen zum Thema Gespanne
(zur weiteren Info auf den Titel klicken):GespannkatalogExpertenwissen 1x1 für GespannfahrerExpertenwissen Motorradgespanne-Eigenbau - CD       Expertenwissen Fragen und AntwortenSammelordner für zwei Jahrgänge (12 Ausgaben)Jahrbuch 2014, motorrad-gespanneAuswahl der Umgebauten Motorradmarken:BMW-GespanneBeliebt sind gleichermaßen die K- und Boxermodelle. Bei den älteren Umbauten werden auch gerne noch die K 100 und K 75 umgebaut. Bei den Boxern werden die BMW-GS-Modelle am meisten umgebaut.Dnepr-GespanneFast ganz vom Markt verschwunden, ist die russischen Dnepr. Als Hilfestellung kannst Du bei uns auch einen für alle Gespanne verwendbaren Gebraucht-Kaufvertrag herunterladen.Honda-GespanneAuch von Honda wird praktisch jedes Motorrad zum Gespannumgebaut. Besonders beliebt sind die GL/GoldWing-Modelle. Meistgefahrenes Fahrzeug ist hier vermutlich die 1500er Version.Enduro-GespanneAuf Endurogespanne mit Staßenzulassung haben sich auch einige Hersteller spezialisiert. Fast immer werden dafür offene Seitenwagen verwendet.Jawa-GespanneAuch die tschechische Marke Jawa hat noch treue Fans. Das einfach aufgebaute Motorrad wird meist mit einem Beiwagen der Marke Velorex betrieben.Kawasaki-GespanneBei den Kawasaki-Modellen sind es meist die Modelle mit den hubraumstarken Motoren mit sportlichem Charakter.Moto Guzzi-GespanneMoto Guzzi war vor allem in den 80er und 90er Jahres sehr stark. Doch auch die neuen Modelle finden wieder mehr und mehr Liebhaber.MZ-Gespanne, MuZ-GespanneMZ oder MuZ als Gespann war einst das Volksgespann der DDR. Inzwischen ziehen hier für die Gebrauchten deutlich die Preise an. Mit etwas Pflege, sehr zuverlässig. Inzwischen fast Liebhaberstatus.Roller-GespanneAuch Roller werden gerne umgebaut und mit einem gespanntauglichem Hilfsrahmen verschraubt. Verwendet werden sowohl die Hubraumboliden mit dicken Reifen, als auch die flinken 50er Modelle. Häufig zu sehen: Vespa-Gespanne und Suzuki-Burgman-Gespanne.Suzuki-GespanneDie oft etwas preiswerteren Modelle von Suzuki haben unter den japanischen Motorradhersteller sicher (noch) den größten Marktanteil. Beliebt: auch der Supersportler Hayabusa mit Beiwagen.Triumph-GespanneAuch von der englischen Marke Triumph werden immer wieder feine Gespanne hergestellt. Meist faforisiert: Triumph Tiger.Ural-GespanneUral hingegen kann über viele Händler neu und gebraucht bezogen werden. Die robusten russischen Kombinationen sind auch beim Winterfahrer sehr beliebt.Yamaha-GespanneYamaha bietet für den Gespannfreund einige sehr interessante Modelle. In den vergangenen Jahren gerne gefahren und zu akzeptablen Preisen am Gebrauchtmarkt ist die XJ 900. Umbauten verteilen sich praktisch auf die ganze Modellpalette.Oldtimer-GespanneBei den Beiwagen findet man neben den vielen Modellen der Gespannhersteller auch oft Oldtimer-Nachbauten von Duna, Steib und Stoye.Einsteiger-GespanneBesonders für Einsteiger ist es nicht leicht den Überblick zu behalten. Wertvolle Hilfe leistet hier in erster Linie der Motorrad-Gespanne-Katalog mit seinen vielen Bildern. Auch die Buchreihe „Fachwissen rund um das Motorrad mit Beiwagen“ bietet wertvolle Informationen.(Die Verlinkung zu den Gespann-Herstellern, Gespann-Importeuren und Gespann-Händlern findest Du auf unserer Linkseite.)

Sonderausgabe zum 25. Jubiläum der Zeitschrift MOTORRAD-GESPANNE:
Gespannfahrer MagazinMG-Spezial, 124 Seiten, DIN A4 Format, über 300 Abbildungen, vierfarbig, Klebebindung
Preis: 22,50 Euro, zzgl. Versand
Bestellnummer: 80100
Erhältlich über den MG-Shop (hier auch ausführliche Infos dazu)
oder gerne auch per Telefon (06298 928884)

Postadresse:
MOTORRAD-GESPANNE
Ahornweg 4
D 74255 Roigheim
Tel. 06298 928884

 

Hersteller/Händler Internet
Ural http://www.ural.cc
Premier http://www.premiersidecars.com.au
AMR http://www.amr-moto.ch
Egli http://www.egli-racing.ch
Urech http://www.urechproducts.ch
Armec http://www.armec.com
Lüscher http://www.LüscherAG.ch
Egloff http://www.egloff-gfk.ch
Waldmann http://www.karosseriebau-waldmann.de
Velorex http://www.jawa-teile.de
Pig7 http://pig7.de
Ideal http://www.ideal-seitenwagen.de
Stahmer http://www.stahmer-nf.de
Roadrunner http://www.roadrunner-motorradgespanne.de
Mueller http://www.sauer-sidecar.de
Joy Tek http://www.joy-tek.de
Warnke http://www.gespannbau.de
Sidecon http://www.sidecon.de
KMS http://www.kms-motorrad.de
Bals http://www.bals-bmw.de
V-Triebwerk http://www.v-triebwerk.de
Walter http://www.walter-motorradgespanntechnik.de
Lefèvre http://www.lefevre-gespanntechnik.de
Schmidt http://www.schmidt-gespannbau.de
Stemler http://www.motorrad-stemler.de
März http://www.gespanne-f-maerz.de
Faßbender http://www.motorrad-fassbender.de
Dobben http://www.wing-world.de
Favorit http://www.favorit-sidecars.de
Boxergarage http://www.dieboxergarage.de
Bode http://www.bode-sidecars.de
Berglar
Zoccoletto http://www.zoccolettoria.de
TRG http://www.fahrzeugtechnik-schmidt.de
Ott http://www.ott-gespanne.de
Ruko http://www.ruko-fahrzeugtechnik.de
Mobec http://www.mobec.de
Knaus http://www.knaus-sidecar-technik.com
Beka http://www.beka-formteile.de
Heidenwag http://www.heidenwag-gespannbau.de
Kalich http://www.kalich.de
ef-tech http://www.ef-tech.de
HWE http://www.hwe-motorsport.de
Römer http://www.roemerteam.de
Jacken http://www.side-bike.de
Grobi http://www.grobi-konstruktionen.de
Iwan Bikes http://www.iwan-bikes.de
Krossline http://www.krossline.de
Schmid http://www.gespanntechnik-schmid.de
Motek http://www.motek.de
Däschlein http://www.daeschlein.de
Löw http://www.loew-gmbh.de
Stern http://www.stern-gespannservice.de
Reh http://www.hd-reh.com
Amor Side http://www.armorside.fr
Choda
Dedome http://www.dedome-sidecars.com
MSR http://www.sidecars-rds.fr
DJ Constructions http://www.dj-sidecars.fr
Francky Bike & Side http://www.sidecarmoto73.com
Pourchier http://www.apourchiersidecar.com
Hechard http://www.hechard-sidecars.com
AJF
CS-Concept http://www.cs-concept.heritage-import.fr
Hedingham http://www.hedinghamsidecars.com
Wastonian-Squire http://www.watsonian-squire.com
SBW http://www.sbwmotorrad-bmw.com
Anson http://www.ansonclassic.co.uk
Motopodd http://www.motopodd.com
Wasp http://www.waspmotorcycles.com
F2 http://www.f2motorcycles.ltd.uk
Sidcar Italia http://sidecaritalia.com
Frontalini http://www.sidecar.it
Abez http://www.abez.jp
Enigma http://www.ezto.nl
Motorwerk http://www.motorwerk.nl
EZS http://www.ezs-sidecar.com
W-Tec/EML http://emltrike.com
Tripteq http://www.tripteq.com
LBS http://www.lbszijspantechniek.nl
Canterbury http://www.boxermetal.com
Liberty Motors, LLC http//libertysidecars.us

Aerodynamik

von Reiner Nikulski

Ein Beitrag aus MOTORRAD-GESPANNE Nr. 88 und 89.
Die Kurvendiagramme zur Analyse sind nicht abgebildet.

Die Aerodynamik wird bei Gespannen kaum berücksichtigt.
Die Hersteller entwickeln die Form ihrer Beiwagen „aus dem Bauch heraus“, und eine Stromlinienform entspricht eher dem Geschmack des Designers als dass sie wissenschaftlichen Grundsätzen standhalten kann.

MOTORRAD-GESPANNE macht Schluss mit Mutmaßungen und Phrasen. Wir betrachten die Gespanne unter dem Aspekt der Aerodynamik.

Achtzig Jahre nach dem Auftauchen der ersten Stromlinienfahrzeuge sind heutige Automobile aerodynamisch konsequent durchentwickelt.

Allerdings hat dieses Streben nach kleinem cw-Wert zu einer schablonenhaften Formgebung geführt.

Windkanalbilder: Im Windkanal wird das Ruko-Hayabusa-Gespann auf die Strömungsverhältnisse untersucht. An der Rauchfahne ist deutlich zu sehen, wie die Luft den Beiwagen umströmt. Im Heck bildet sich ein kleiner Wirbel. Aber insgesamt ist die Form des Beiwagens sehr strömungsgünstig modelliert. Das aerodynamische Grundkonzept des Beiwagens von Jürgen Mayerle wird somit bestätigt.

Die früher so markanten „Gesichter“ der Autos sind verschwunden, die verschiedenen Modelle oft nur noch an Details zu erkennen. Ganz anders ist die Situation bei Motorradgespannen.

Viele Hersteller und Heimwerker verwirklichen nach Herzenslust ihre eigenen Design- und Funktionsvorstellungen. Doch gerade bei modernen Gespannen sind für hohe Spitzengeschwindigkeiten immer noch sehr große Motorleistungen erforderlich. Aber alles weist darauf hin, dass dabei der Aerodynamik sehr wenig Beachtung geschenkt wird.

Den Anstoß für die beschriebenen Messungen gab Jürgen Mayerle. Bei der Verwirklichung seines Hayaruko-Traumgespannes (Titelgeschichte in MOTORRAD-GESPANNE Nr. 74) hat er gezielt eigene Ideen zur Führung der Luft am Seitenwagen verwirklicht. Um das Ergebnis bewerten zu können, wurde der Luft- und Rollwiderstand von insgesamt zehn Gespannen ermittelt.

Die Messmethode

Das Einmieten in einen Windkanal ist für die kleinen Gespannbaubetriebe finanziell nicht möglich. Es gibt jedoch eine höchst einfache Methode, die auch schon die Stromlinienpioniere in den 20er Jahren benutzt haben: Ausrollmessungen.

Diese müssen zwar wegen der Wetter- und Umweltbedingungen sehr sorgfältig durchgeführt und bewertet werden, geben dafür aber das Fahrzeug im realen Fahrbetrieb wieder. Insbesondere der Einfluss der in der Realität sich drehenden, in den meisten Windkanälen dagegen stehenden Räder dürfte bei Gespannen mit den breiten, frei im Wind stehenden Vorderrädern relativ groß sein.

Das Prinzip dieser Ausrollmessungen hat Mathias Mente in seinen Aerodynamik-Beiträgen in MOTORRAD-GESPANNE Nr. 53 bis 56 sehr schön beschrieben, so dass es hier nicht wiederholt werden muss. Hier sei nur noch einmal kurz die Grundgleichung für den Fahrwiderstand in der Ebene gezeigt, und zwar in der alten, absolut nicht normgerechten, aber äußerst praktischen Form:

Darin sind:

Nlr – Luft- und Rollwiderstandsleistung in PS
m – Masse des Fahrzeuges in kg inklusive des Anteil der rotierenden Massen
a0 – Rollwiderstandsbeiwert der Reifen
ro – Luftdichte in kg/m³
A – Frontquerschnittsfl äche des Fahrzeuges in m²
cw – Luftwiderstandsbeiwert
v – Geschwindigkeit in km/h

Die Größen cw und A werden oft zusammengefasst als Faktor cw · A angegeben. Dieser beinhaltet auch die Fahrzeuggröße und ist somit ein Maß für den gesamten Luftwiderstand, während der Luftwiderstandsbeiwert ein Maß für die aerodynamische Güte ist.

Bei Landfahrzeugen liegen die Zahlenwerte von cw und cw · A oft in der gleichen Größenordnung, so dass diese leicht verwechselt werden können! Werden die konstanten Werte der Gleichung zu Faktoren zusammengefaßt, so ergibt sich die relativ einfache Form:

Nlr = s · (v/100) + t · (v/100)³

wobei nun Faktor s nur vom Rollwiderstand und Faktor t nur vom Luftwiderstand abhängig sind. Der Geschwindigkeits- und Verzögerungsverlauf der Ausrollmessung wird mit einem Datenspeicher aufgezeichnet und daraus die momentan wirkende Verzögerungsleistung berechnet. Sie entspricht beim Ausrollen der Luft- und Rollwiderstandsleistung.

Die entstehenden Kurven von vier Hin- und Rückfahrtmessungen mit der Hayaruko sind als Beispiel im Diagramm über der Geschwindigkeit dargestellt. Es sind die blauen, unruhig verlaufenden Kurven.

Darüber ist eine Ausgleichskurve nach dem Prinzip der kleinsten Fehlerquadrate gelegt. Dabei ist es wichtig, dass die Ausgleichskurve nur einen linearen und einen Anteil der 3. Potenz aufweist.

Es dürfen also nicht einfach die Trendlinienfunktionen gängiger Programme verwendet werden. Die Streuung der vier Einzelmessungen ist sehr gering, und die rote Ausgleichskurve trifft die gemessenen Kurven sehr gut. In der Zeile Formel ist die Gleichung der Ausgleichskurve dargestellt.

Und hier zeigt sich der Vorteil der alten Gleichungsform aus dem „Vor-Taschenrechner-Zeitalter“. Beim Einsetzen von 100 km/h wird sowohl der Faktor (v/100) als auch der Faktor (v/100)3 zu 1.

Somit geben die ausgerechneten Faktoren automatisch die erforderlichen Leistungen bei 100 km/h an. Aus diesen Faktoren lassen sich nach obiger Gleichung leicht die gewünschten Werte a0 und cw · A errechnen.

Bei der Hayaruko werden also bei 100 km/h 5,3 PS für den Roll- und 20,9 PS für den Luftwiderstand benötigt. Bei hohen Geschwindigkeiten sinkt der Anteil des Rollwiderstandes drastisch, so dass der Fahrwiderstand dann fast ausschließlich vom Luftwiderstand bestimmt wird.

Nach diesem Verfahren wurden innerhalb der letzten acht Jahre unzählige Messungen durchgeführt. Es liegt somit eine relativ große Erfahrung bezüglich Streuung, Wetterbedingungen und sonstiger Einflüsse (z.B. Fahrerbekleidung !) vor.


Was ist eigentlich ein cw-Wert?

Man stelle sich ein an einem Ende geschlossenes Rohr vor, daß mit dem offenen Ende in einen Luftstrom gehalten wird. Die eintretende Luft kann nicht aus dem Rohr entweichen und wird bis zum Stillstand heruntergebremst.

Dadurch entsteht ein Staudruck, der durch die Bernoullische Gleichung berechnet werden kann:

P_st = ro/2 · v²

Darin sind:
Pst – Stau- oder statischer Druck
ro – Dichte der Luft
v – Luftgeschwindigkeit

Damit zeigt sich schon die wichtigste Eigenschaft der Aerodynamik.

Alle wirkenden Drücke und Kräfte wachsen mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Der hohe Kraftbedarf bei hohen Geschwindigkeiten ist also schon rein physikalisch vorbestimmt. Der entstehende Staudruck übt eine Kraft F_st auf das Rohr aus, die umso größer ist, je größer die Querschnittsfläche A des Rohres ist:

F_st = ro/2 · A · v²

Im Weiteren stelle man sich nun seitlich in das Rohr angebrachte Bohrungen vor. Ein Teil der einströmenden Luft kann nun durch diese Bohrungen entweichen. Der Staudruck wird nicht mehr in vollem Umfang aufgebaut. In die Bernoulli-Gleichung wird ein zusätzlicher Faktor eingeführt, der „Luftwiderstandsbeiwert cw“:

F_st = ro/2 · cw · A · v²

Er beschreibt, der wievielte Teil des theoretischen Staudruckes bei der Um- oder Durchströmung eines Körpers wirksam ist. Er kann somit als aerodynamischer Gütemaßstab verwendet werden. So wird z.B. bei einem cw-Wert von 0,3 nur 30 % des theoretischen Staudruckes erreicht.

Wie können dann aber cw-Werte über 1 entstehen? So hat z.B. ein konventioneller Fallschirm einem cw-Wert von 1,35. Dort strömt die eintretende Luft unten teilweise wieder aus dem Schirm heraus, und zwar gegen die Fallrichtung. Durch diese Rückströmung wird die Differenzgeschwindigkeit der Luft größer als die Fallgeschwindigkeit, was dann einfach durch einen größer werdenden cw-Wert berücksichtigt wird.


Im folgenden klären wir die Frage, ob ein D-Rad-Gespann der 20er Jahre einen schlechteren cw-Wert als ein EML-Beiwagen hat und berechnen die ketzerische Frage, ob ein modernes Straßengespann die 200 km/h-Marke knacken kann. Die Ergebnisse sind überraschend.

D-RAD – STEIB

Das Gespann aus den Urzeiten des Seitenwagenbaus liegt mit cw=0,90 durchaus noch am oberen Rand des Streubereiches heutiger Fahrzeuge. Die breitbeinige Sitzposition, der sehr breite Lenker und die freiste- hende Scheibe am Seitenwagen verhindern wahrscheinlich bessere Werte. Die mittelgroße Frontquerschnittsfläche und der hohe Rollwiderstand der Stollenreifen erzeugen insgesamt recht hohe Fahrwiderstände, was bei den verfügbaren 12 PS Spitzenleistung besonders schmerzlich sein dürfte.

MZ ETZ 250 – MZ SUPERELASTIC

Der Luftwiderstandsbeiwert liegt mit cw =0,86 ebenfalls im oberen Bereich. Die kantige Front der Seitenwagenhaube erzeugt wohl schon ganz vorne die ersten Wirbel. Wegen der großen Bodenfreiheit gelangt eine große Luftmenge unter den Seitenwagen. Diese trifft auf Höhe des Rades auf den kantigen Querträger des Rahmens, der die freie Durchtrittsfläche erheblich vermindert. Die tiefe Sitzposition des Fahrers mit angezogenen Knien und hohem Lenker dürfte aerodynamisch auch kein Optimum darstellen. Durch die sehr kleine Frontquerschnittsfläche ergibt sich aber doch noch ein recht niedriger Gesamtluftwiderstand.

HERCULES W 2000 – MZ/BOBBY

Über dieses Gespann liegt die meiste Erfahrung vor, weil es als Bastelobjekt in etlichen Jahren den Spieltrieb seines Besitzers über sich ergehen lassen musste.
Es weist mit gleichem Superelastic-Seitenwagen gegenüber dem vergleichbaren MZ-Gespann folgende Änderungen auf:

  • Lenkerverkleidung Speed 7
  • MZ-Haube ersetzt durch Vorderteil des Schöne-Linie-Bobby-Bootes
  • langgezogener Seitenwagenrad-Kotflügel, enthält gleichzeitig Batterie und Staufach
  • Verkleidung des Seitenwagenrahmens im Unterbodenbereich. Bei jeder einzelnen dieser Maßnahmen war keine Verbesserung des Luftwiderstan- des meßbar. Die Summe aller vier Umbauten zusammen scheint jedoch Wirkung zu zeigen. Der cw-Wert ist mit 0,77 rund 10% besser als bei der MZ.
  • In der Praxis sind die meisten dieser Änderungen allerdings nicht spürbar. Der Einfluss von Gegen-, Rücken oder auch Seitenwind (!) überwiegt bei weitem.
  • Überraschend ist, dass der Luftwiderstand mit „Schmiermaxe“ im Boot um nur rund 10% steigt. Das Frontfoto macht aber klar, dass gerade mal Schultern und Helm des Beifahrers über die ursprüngliche Kontur hinausragen und die Frontquerschnittsfläche nur um eben diese 10% ansteigt. Der Luftwiderstandsbeiwert bleibt fast gleich.
  • Auffällig ist der starke Einfluss der Fahrerbekleidung. Er scheint sich hier aber durch die ungünstige Luftströmung besonders stark auszuwirken. Von der oberen Kante der Cockpitverkleidung ausgehend, teilt sich der Luftstrom vor dem Fahrerhelm. Nur ein Teil fließt wie gewollt nach oben weg. Der andere Teil wird nach unten geleitet.
    Der im Winter zuerst auskühlende Brustbereich des Fahrers sowie auf die Oberseite des Tanks geklatschte Mückenlarven im Sommer bestätigen dies eindrucksvoll. Diese Luft fließt dann seitlich unter den Armen hindurch nach hinten, wodurch wohl der große Kleidungseinfluss entsteht. Ein Teil der Luft fließt jedoch sogar über den Tank hinweg nach vorne, wie ein gelöster, nach vorne unter die Cockpitscheibe flatternder Spanngurt verriet.
  • Eine zusätzlich auf die Cockpitscheibe gesetzte nur 15 cm hohe Scheibe senkte den Luftwiderstand um 5%. Beugt sich der Fahrer dann noch leicht an die Scheibenkante vor (nicht liegend) fällt der Luftwiderstand sogar um 9%! Der Fahrer sitzt also hier zu weit von der Scheibe entfernt und ragt zu weit über diese hinaus. Vermutlich ist das auch bei vielen anderen Verkleidungen der Fall. Es darf nicht der Fehler gemacht werden, die einzelnen Verbesserungen zu addieren, also z.B.: Lederlacke -7% und kleine Zusatzscheibe -5% gibt in Kombination eine Verbesserung von 12%. Wenn nämlich durch die hohe Scheibe weniger Luft in den Tankbereich kommt, wird auch der Einfluss der Kleidung nicht mehr so groß sein. Wegen dieser Wechselwirkungen sind Vorhersagen über die Wirkung von Änderungen sehr schwierig.

BMW R 60 – URAL

Als Naked Bike durchaus vergleichbar, fällt der mit cw=0,72 um 16% bessere Wert gegenüber der MZ auf (gleicher Fahrer mit gleicher Kleidung). Der glattflächig verkleidete Motorblock der BMW, das im Ver- hältnis zur Länge flache Ural-Boot und die Sitzposition des Fahrers wirken sich wohl positiv aus. Eine Scheibe am Seitenwagen bei gleichzeitig entfernter Abdeckplane verschlechtert den cw-Wert um 10%. Zusammen mit der größeren Frontquerschnittsfläche ergibt sich damit ein um 19% höherer Gesamtluftwiderstand. Dies kostet bei 100 km/h rund 3,5 PS! Der SW-Passagier sitzt zudem relativ weit hinter der Scheibe. Wenn die Erfahrung mit der Cockpitscheibe an der Hercules übertragbar ist, sitzt er voll in der Wirbelschleppe der Scheibe. Damit ist der Sinn einer solchen Scheibe vollends fraglich. Wie ist die Erfahrung von Beifahrern?

BMW R 100 – WASP GELÄNDE

Wie erwartet, erreicht das Geländegespann mit stattlichen cw=1,08 den absoluten Höchstwert. Der am Seitenwagen innerhalb des Haltebügels montierte Stein- schlagschutz stellt eine im Wind stehende Platte dar, der dahinter auch noch die kan- tige Alu-Sitzkiste folgt.
Da die Frontquerschnittsfläche aber mit A=1,28 m2 fast das niedrige MZ-Niveau erreicht, ist der Luftwiderstand cw*A sogar noch im Mittelfeld zu finden. Fairerweise muß natürlich gesagt werden, dass der Sinn eines solchen Fahrzeuges nicht ist, stundenlang hohe Dauergeschwindigkeiten auf Autobahnen zu fahren.

BMW R 100 RT – EML TOUR

Eine unerwartete Überraschung ergab sich beim beliebten Tourengespann der 80er Jahre. Das Fahrzeug wurde vom Besitzer meist ohne das SW-Dach gefahren. Eine rundumlaufende Scheibe umgibt den Seitenwagenpassagier. Auch hinter der Sitzlehne ist vor der Kofferraumklappe eine Heckscheibe mit gleicher Höhe vorhanden.
In diese tiefe Sitzhöhle wirbelt es offenbar kräftig hinein, denn der ermittelte cw-Wert von 0,95 lag enorm hoch. Durch Aufsetzen des 30 cm hohen Stoffdaches erhöhte sich die Frontquerschnittsfläche um 10%. Der cw-Wert sank jedoch gleichzeitig so stark ab, dass sich der Gesamtluftwiderstand cw*A um 9% verminderte!

BMW K100 RS – SCHÖNE LINIE TWISTER

Die Vollverkleidung der BMW K-RS macht einen kompakten, glattflächigen Eindruck und umschließt dennoch in der Frontansicht den Fahrer zum größten Teil. Die ansteigende Linie des Twister-Seitenwagens erinnert fast ein bißchen an die keilförmigen Lotus-Rennwagen der 70er Jahre.
Bei unbesetztem Seitenwagen unterbricht auch die ebenfalls ansteigende Abdeckplane die- se Linie nicht. Lediglich die Frontscheibe steht frei im Wind. Es wird ein cw-Wert von 0,78 erreicht. Diese Kombination scheint eine gute Basis für niedrigen Luftwiderstand zu sein. Ohne die freistehende Scheibe wäre möglicherweise ein noch niedrigerer cw-Wert erreichbar gewesen.

BMW K 1100 LT – EML GT 2000

Diese Kombination stellt den Spitzenreiter an Leistungsbedarf. Satte 570 kg Mess- gewicht mit Fahrer und eine mit einem VW Käfer vergleichbare Frontquerschnittsfläche von 1,8 m² ließen nichts anderes erwarten. Ein verhältnismäßig hoher cw-Wert von 0,87 verschärfte die Situation noch.

 

SUZUKI GSX 1100 G – EML GT 2001

Bei ähnlich hohem cw-Wert wie die BMW K 1100 LT erreicht das unverkleidete Motorrad mit dem gleichen Seitenwagen einen entsprechend der geringeren Frontquerschnittsfläche geringeren Gesamtluftwiderstand.

EML GT

Sowohl mit Naked Bike als auch mit Vollverkleidung werden mit dem EML GT 2000/2001 nur unverhältnismäßig hohe cw-Werte erreicht. Der Seitenwagen hat also vermutlich einen nicht unerheblichen Anteil daran. Dies überrascht zunächst mal, da doch gerade der GT so glattflächig aussieht.
Lediglich die steile Frontscheibe und die nach links gezogene spitze Nase fällt auf. Strömungen um eckige oder gar spitze Kanten sind in der Strömungslehre höchst unerwünscht. Aber ob das so viel ausmachen kann?

SUZUKI HAYABUSA-RUKO SCHÖNE LINIE F1

Da das F1-Boot ursprünglich ein Einzelstück bleiben sollte, setzte Schöne Linie bei der Konzeption des Prototyps ohne Rücksicht auf Kosten und Aufwand folgende Punkte zur Aerodynamikverbesserung um:

  • Lange glatte Flächen sorgen dafür, dass der Luftstrom sauber an der Karosserie anliegt
  • Durch die spitze Form des Bootes wird die Luft auch zur Seite verdrängt
  • Minimaler Zwischenraum zwischen Motorrad und Boot
  • Lufteinlass unten links, um die Luftwirbel zwischen Motorrad und Boot zu beruhigen
  • Luftabrisskante bei offenem und geschlossenem Verdeck
  • Frontflügel für Abtrieb
  • Diffusor für Abtrieb
  • Lufteinlass unten rechts zur Kühlung der Seitenwagenbremse
  • Lufteinlass unten mittig zur Kühlung von Katalysator und Auspuff
  • Lufteinlass oben rechts und links zur Belüftung des Innenräume

Es kam also neben der reinen Luftwiderstandsverminderung vor allem auch auf eine Minimierung des Auftriebes an, was bei den zu erwartenden hohen Geschwin- digkeiten sicherlich eine wichtige Sache ist. Durch glückliche Umstände war es möglich, das Gespann in einem Windkanal zu vermessen.

Das Boot erzeugte hierbei sogar einen Abtrieb. Der bei den Vergleichsmessungen ermittelte cw-Wert liegt mit 0,78 an der unteren Grenze der ermittelten Werte.
Die zerklüftete, rechts neben dem Vorderrad vollkommen frei im Wind liegende Radaufhängung mit der riesigen Bremsanlage und dem großen Federbein dürfte jedoch kräftige Wirbel erzeugen, so dass die eigentlichen Qualitäten des Bootes möglicherweise etwas überdeckt werden.
Für die späteren RF1 Serienboote wurden aufgrund des schon erwähnten Bauaufwandes der Unterboden und die Proportionen verändert, so dass die Ergebnisse nicht direkt darauf übertragbar sind.

INTERESSANT SIND AUCH DIE FOLGENDEN AUSWIRKUNGEN:


ÜBERSICHT

Im Diagramm „Fahrwiderstand Motorradgespanne“ sind zum direkten Vergleich nochmals die Fahrwiderstandskurven aller gemessenen Gespanne über der Geschwindigkeit dargestellt (siehe unten). Es bilden sich zwei voneinander entfernt liegende Bereiche aus.

  • Im dem Unteren finden sich die MZ, die Hercules und die BMW/Ural. Diese holen sich den Vorteil des geringeren Luftwiderstandes aber nur durch geringe Frontquerschnittsfl ächen, hauptsächlich wegen des fehlenden Dachaufsatzes.
  • Der obere Bereich stellt das Streuband von modernen Gespannen dar, die durchweg größer und schwerer geworden sind. Die obere Grenze bildet das Luxus-Tourengespann BMW K – EML GT2000. An der unteren Grenze liegen fast deckungsgleich die Hayaruko und BMW K – Twister. Beide Seitenwagen kommen aus dem Schöne-Linie-Stall, in dem wie schon erwähnt der Aerodynamik große Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dies scheint sich auszuzahlen.

Im Mittel liegen die Luftwiderstandsbeiwerte cw bei ca. 0,8. Damit ist man auf dem Stand von Automobilen der 1920er Jahre. Ob man je die Werte von heutigen Autos erreichen wird, erscheint fraglich, da schon die Grundform eines Gespanns (breit, hoch, relativ kurz) eine auserst ungunstige aerodynamische Voraussetzung darstellt. Deutliche Verbesserungen mussten dennoch im Bereich des Moglichen liegen. Sie sind auch dringend notwendig, wie eine genauere Analyse von Detailergebnissen zeigt.

BENZINVERBRAUCH

Wie auch aus der Praxis bekannt, sind für hohe Geschwindigkeiten hohe Leistungen erforderlich. Diese konnen nun aber genauer quantifiziert werden. Fur 120 km/h braucht z.B. das große BMW-K-LT Gespann rund 50 PS am Hinterrad, das erfordert etwa 58 PS am Motor. Auch bei modernen Motoren kann man in diesem Betriebsbereich mit einem Wirkungsgrad von hochstens 30% rechnen. Das entspricht einem spezifischen Verbrauch von 210 g/PSh. Damit mus das grosse Gespann bei einem Schnitt von echten 120 km/h aber 14 l/100 km verbrauchen! Bei der aerodynamisch gunstigeren BMW K RS mit Twister-Seitenwagen ist der entsprechende Verbrauch mit 11,6 l/100 km schon spürbar günstiger.

Überdeutlich stellt sich der mit steigender Geschwindigkeit stark steigende Leistungs- bedarf im Verbrauch dar. Bei nur 10 km/h niedrigerer Durchschnittsgeschwindigkeit (110 km/h) sinken die entsprechenden Verbrauchswerte auf 12,1 l/100 km bei der K-LT und 9,9 l/100 km bei der K-RS. Die manchmal berichteten Monsterverbrauche sind also durchaus glaubhaft.

GRENZE DER LEISTUNGSÜBERTRAGBARKEIT

Im Diagramm sind neben der ermittelten Fahrwiderstandskurve noch die in den sechs Gängen am Rad zur Verfugung stehenden Leistungen der Hayaruko aufgetragen:

Die Fahrwiderstandslinie schneidet sich mit dem Leistungsangebot bei 185 km/h. Dies ist die theoretische Höchstgeschwindigkeit des Gespannes bei Windstille in der Ebene. Nun hat man das Gespann aber schon mit Tacho 220 gesehen. Wie paßt das zusammen? Bei diesen 185 km/h zerren die 145 Pferde mit einer Längskraft von 2080 N (212 kg) am Hinterreifen.

Auf dem Hinterrad lastet eine Gewichtskraft von 2450 N (250 kg). Der Reifen hat also in diesem Zustand einen sogenannten Reibwert ƒÊ von 2080/2450 = 0,85. Die Linie des ƒÊ = 0,85 Wertes ist ebenfalls im Diagramm eingezeichnet. Bei diesem Reibwert hat der Reifen aber laut Kennlinie schon einen Schlupf von über 12%. Das Hinterrad dreht also bei diesen realen 185 km/h mit über 207 km/h!

Da das Tachosignal am Getriebe abgenommen wird, liegt also die genannte Tachoanzeige durchaus im Bereich des Möglichen. Unnötig zu erwähnen, das der Reifen das nicht lange mitmacht. Spinnen wir diese Geschichte aber mal weiter.

Fur echte 210 km/h wären 205 PS am Hinterrad notwendig. Die dazu notwendige Motorleistung von ca. 240 PS konnte möglicherweise schon in naher Zukunft verfügbar sein. Dann aber ware der Hinterreifen mit ƒÊ=1,05 belastet. Das ist jedoch das Alleräuserste, was ein Reifen unter optimalen Vorraussetzungen bringen kann. Wahrscheinlicher ist aber, das das Rad schlichtweg durchdreht.

Die Leistung kann nicht mehr ubertragen werden. Schnelle Gespanne haben ihre Grenzen erreicht. Die (wirkliche) 200-km/h-Grenze ist vermutlich noch von keinem Straßengespann geknackt worden. Wahrscheinlich wird diese Vermutung heise Diskussionen auslösen.

Es sind drei Möglichkeiten denkbar, um diese Grenzen weiter hinauszuschieben:

  • Deutliche Erhöhung des Gewichtes auf dem Antriebsrad. Eine höchst unerwünschte Lösung für das ohnehin schon nicht gerade leichte Gespann.
  • Permanenter Seitenwagenantrieb: Ist mit einem großen Zusatzaufwand verbunden, der die Getriebeverluste und das Gewicht erhöht und zusätzlichen Raum im Bootsbereich beansprucht.
  • Verminderung des Luftwiderstandes: die eleganteste Lösung.

Zusammenfassung

  • Die Luftwiderstandsbeiwerte der gemessenen Gespanne liegen im Bereich von cw=0,72…1,08 und sind damit absolut unzeitgemäß.
  • Häufig verbreitete niedrige Cockpitscheiben sind bei normaler Fahrerposition wirkungslos und können bei Rückwirbelbildung sogar nachteilig sein.
  • Freistehende Frontscheiben am Seitenwagen verursachen heftige Wirbel und verschlechtern die Aerodynamik deutlich. Sind sie zu weit vorne angebracht, ist auch die eigentliche Schutzwirkung fraglich.
  • Die häufig beobachteten sehr hohen Verbrauchswerte werden durch die schlechte Aerodynamik verursacht. Sie sind keineswegs unrealistisch.
  • Hochgeschwindigkeitsgespanne sind an der Grenze ihrer Leistungsübertragung angelangt. Eine weitere Steigerung der Geschwindigkeit wird bei konventionellen Konzepten nur durch eine Verbesserung der Aerodynamik möglich sein.