| Motorradfahrerlied
Röhrend
und schwer beladen, rolln wir der Eifel zu, plötzlich ein krachender
Schaden, welche Freude "Juchhu", Autofahrer schauen, wie im Öl wir knien.
Refrain:
Doch wir fahren aus Freude am bauen, stinken nach Öl und Benzin,
Doch wir fahren aus Freude am bauen, stinken nach Öl und Benzin. Kein
Ventil tut sich rühren - Ja,
der Ofen ist aus. Und wir stehen und frieren und wünschen uns fluchend
nach Haus.
Refrain: Doch wir fahren aus Freude am bauen, stinken
nach Öl und Benzin, Doch wir fahren aus Freude am bauen, stinken nach
Öl und Benzin.
60
Minuten weiter, ist
die Sache geklärt, dreckige Pfoten, doch heiter, denn der Schlitten,
der fährt Refrain:
Doch wir fahren aus Freude am bauen, stinken nach Öl
und Benzin, Doch wir fahren aus Freude am bauen, stinken nach Öl und
Benzin.
Doch nach 100 Meter, wieder ein neuer Schreck, wir schauen aufs Manometer,
aber der Öldruck ist weg, Refrain:
Schlaue
werden jetzt sagen, glaubt nur ruhig daran, fahrt keine alte Öfen,
schafft Euch neue an, Nur pro Woche ne Kette, 'nen neuen Kolben rin,
Refrain: Doch
wir fahren aus Freude am bauen, stinken nach Öl und Benzin, Doch wir
fahren aus Freude am bauen, stinken nach Öl und Benzin. Übrigens,
uns liegen mittlerweile drei Versionen dieses Textes vor. Der hier vorgestellte
ist vermutlich der Originaltext. Erdacht von einer KS 601-Besatzung auf dem Weg
zum Elefantentreffen am Nürburgring Mitte der 70er Jahre.
Eine weitere, veränderte Version, wurde 1982 während einer 10stündigen
Regen-Nachtfahrt von Bernhard Götz (Mitbegründer des Motorradkochklubs
ARGE BKP) erdacht, auf dem Weg zum "Nichtstreffen" am Galibier (F).
...Die Motorräder sind vergammelt, die Mägen hochstrapaziert... Weitere
Versionen sind uns gerne willkommen. |