Welcher Typ bist du?

Acht Typen von Motorradfahrern wurden identifiziert und nach ihren Nutzungsgewohnheiten und Einstellungen kategorisiert.

Welcher Typ Motorradfahrer bist du?

Auf Basis einer breit angelegten Umfrage hat das belgische Institut VIAS acht Typen von Motorradfahrern identifiziert. Für die Kategorisierung wurden rund 3000 Biker nach ihren Nutzungsgewohnheiten und Einstellungen befragt.

Das belgische Institut VIAS ist spezialisiert auf Forschung und Beratung im weiten Feld der Mobilität. In einer im Februar veröffentlichten Studie befassen sich die Sozialforscher mit den unterschiedlichen Typen von Motorradfahrern und ihren speziellen Einstellungen zu Schutzausrüstung und Technologien, ihrem Budget und zahlreichen weiteren Themen. Im Rahmen der Befragungen, bei denen knapp 3000 belgische Motorradfahrer über 16 Jahren interviewt wurden, haben sich acht Fahrertypen herauskristallisiert.

Typ 1 ist der Zeit-Optimierer. Dieser Nutzer greift auf ein Motorrad oder einen Roller zurück, um die Fahrzeit zu verkürzen, verlässt sich aber nur auf zwei Räder, wenn das Wetter passt. 11,6 Prozent der Befragten zählen zu dieser Gruppe.

Der Multimodale Nutzer bevorzugt ebenfalls gutes Wetter, ist aber weniger stark aufs motorisierte Zweirad fixiert. Dieses Lager umfasst 11 Prozent der befragten Motorradfahrer.

Am anderen Ende des Spektrums steht der Bedingungslose Fahrer. Wie der Name schon sagt, schwingen sich diese Fahrer unabhängig von Tageszeit und Witterung auf die Maschine. Nur 9,5 Prozent der Biker zählen zu dieser hartgesottenen Kategorie.

Der Taktiker hingegen hält sich alle Mobilitätsoptionen offen und fährt nur dann mit dem Zweirad, wenn das Fahrzeug zur Situation passt. Von den Befragten, die an der Umfrage teilgenommen haben, pflegen 18,2 Prozent diese pragmatische Einstellung zum Motorrad.

Dann gibt es noch den Good-Vibe Seeker. Dieser Fahrertypus stellt den Spaß am Fahren über den Nutzwert. Dementsprechend steigen Good-Vibe Seeker nur selten bei feuchter Witterung aufs Bike. Auf 14,2 Prozent der Befragten passt diese Beschreibung.

Der Time-For-Me-Fahrer nutzt sein Motorrad ebenfalls für Freizeitaktivitäten, aber das Motorrad oder der Roller kann ihm auch helfen, dem Druck des Arbeits- und Familienlebens zu entkommen. Diese Gruppe macht mit 18,8 Prozent den größten Anteil der Studienteilnehmer aus.

Der Daily User muss sich regelmäßig auf zwei Rädern fortbewegen. Ähnlich wie der Unconditional Rider lässt sich auch der Daily User nicht vom Wetter abhalten, die Maschine zu nutzen. Nur auf 7,5 Prozent der Befragten trifft diese Einordnung zu.

Bleibt noch der Lifer. Dieser Fahrer war schon von klein auf zwei Rädern unterwegs, und nur 9,2 Prozent der Fahrer erreichen diesen Status. Natürlich besitzen die meisten Lifer auch ein Auto, aber sie stellen dennoch eine besonders engagierte Gruppe von Fahrern dar.

Durchgeführt wurden die Befragungen in Belgien. Abseits kleinerer nationaltypischer Besonderheiten im Nachbarland dürften die Ergebnisse auf Deutschland übertragbar sein.

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