Beiwagen: Vorschriften für Werkstoffe und Bauweisen

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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von crazy cow crazy cow vor 6 Jahre, 6 Monate.

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    ani_one
    Teilnehmer
    • Beiträge: 1

    Suche Vorschriften für die Ausführung des Beiwagenaufbaus bzgl. Werkstoffe und Bauweisen.
    Was ist zulassungsfähig, was nicht?
    Wo steht das?
    Wie gehen die Prüf-Ingenieure vor?
    Mir geht es um die Verwendung von metallischen Werkstoffen, Verbundwerkstoffen (Glas-, Kohlefasern, Holz), Kunststoffen und zugehörigen Fügeverfahren (Kleben, schrauben, nieten, löten, schweißen,…).

    #23083
    crazy cow
    crazy cow
    Teilnehmer
    • Beiträge: 57

    hallo,

    du möchtest einen SW selbst bauen? Sviw gibt es keine Vorschriften. Du musst ein Typenschild dran machen mit einem Hersteller (du) Fahrgestellnummer, und Leergewicht, zul. Gesamgewicht. Und das imho auch nur, weil es nichts vergleichbares gibt. Es muss halt was eingetragen werden.

    Das Licht muss den EG Anforderungen entsprechen, (Positionslicht vorn nicht über 5W), die Bremse muss beschreibbar sein. Serien Sattel und Scheibe verwenden.

    Zum Fügen. Nach meiner Erfahrung geht es nach der Regel: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Ich bin das Thema mal mit einem sehr ambitionierten TÜV Partner durch gegangen, die gibt es aber wahrscheinlich heute nicht mehr. Zuviel Druck. Materialauswahl wird nicht gewürdigt, weil nicht auf einfachem Wege nachprüfbar, auch nicht beim Alu. Es gibt ja Flugzeugalu mit Materialprüfung usw.

    Wir kamen überein: keine aufliegenden Schweißnähte, alles anfasen. Schweißverfahren ist wurst, wenn es gut gemacht ist. Lieber mehr Streben als dickes Material. Warm gebogen! Macht man zwar heute nicht mehr, aber beim Selberbauen lieber Nummer sicher. Knotenbleche. Hartlöten: gerade so, wenn die Fittings gut sind. Am besten Serienteile. Schrauben nicht unter M12 ausser Bremssättel. Aluteile zwingend oberflächenbehandelt. Eloxieren.

    Keine Probleme hätte die Verwendung einer halben Westfalia Achse bereitet.
    Sind bekannt, haben Bremsadapter und ein Typenschild. Der weitere Aufbau kann angeschraubt werden.

    Der TÜV unterscheidet da zwischen Fahrgestell und Aufbau. Alles was Aufbau ist, ist nicht relevant, da es nicht den Fahrer betrifft sondern den Beifahrer. Ausnahme: Sicherheitsgurt. Der darf bei der Abnahme nicht drin sein, weil es keine typgeprüften für Beiwagen gibt. Ist in D so. Beim Fahrgestell würde ich so viel es geht an Fertigteilen kaufen.

    Gruß, Olaf

    edit: diese Beschreibung ist ohne Gewähr und gilt für private Einmal-Selberbauer. Ein Privatmann darf nach dem Gesetz rel. viel, weil ja alles gerpüft wird. Gewerblich werden schon härtere Register gezogen. Die Kunst ist, einen Prüfer zu finden.

    #23081
    harry
    harry
    Teilnehmer
    • Beiträge: 242

    Hallo,

    da gibt es im Gespann-Shop ein kleines Buch, da steht sehr viel über das selberbauen drin.

    Motorradgespanne im Eigenbau
    Artikel-Nr.: 80133

    The best of life is sidcar drive
    Gruß
    Andres

    #23082
    da-fred-aus-in
    da-fred-aus-in
    Teilnehmer
    • Beiträge: 41

    Dies Buch ist ein unbedingtes Muß für den Selbstbauer. Da kann geholfen werden, wie es so schön heißt.

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