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Ausgabe Nr. 95
September/Oktober 2006

Leitartikel

Neuheiten

Inhaltsverzeichnis

Titelbild

  

Leitartikel                                                                                 September/Oktober 2006

Martin FranitzaKINDER, TECHNIK UND MESSEN

Die Internationale Motorradausstellung in Köln (INTERMOT) 2006 wirft ihre Schatten voraus. Nachdem die IFMA-Nachfolgemesse von München wieder nach Köln zurückkehrt, bleibt die Megamesse für Gespanninteressierte weitgehend uninteressant. Auch der Bundesverband der Gespannhersteller wird nach Bekunden des Pressesprechers Uli Jacken auf eine Präsenz in Köln verzichten. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind auf der Intermot drei Gespannhersteller angemeldet: Side-Bike, Ural und Sauer sidecars international.

Köln steht in harter Konkurrenz zur Mailänder Ausstellung Eicma, die nur vier Wochen später stattfi ndet. Offensichtlich konzentriert sich die Kölner Messegesellschaft nur auf die großen und international ausgerichteten Firmen, und dazu gehören die wenigsten Gespannhersteller.

Akzeptable Alternativen, um die kleinen Firmen nach Köln zu holen, kann die Messe nicht bieten. Anscheinend hat Mailand sehr gute Argumente gegenüber manchen Motorradausstellern, die ausschließlich in Italien präsent sein werden. Auch an die Gespannszene ging ein lukratives Angebot aus Italien, sie konnte es aber wegen zu geringer Vorbereitungszeit nicht in Anspruch nehmen.

MOTORRAD-GESPANNE wird auf der INTERMOT in Köln nicht ausstellen. So bleiben für die Gespannfahrer vor allem zwei Termine interessant: Die Ausstellung „Faszination Motorrad“ in Sinsheim mit der größten Verkaufsausstellung für Gespanne und das Euro-Gespann-Treffen mit rund 1000 Gespannen am Platz. Über das vor wenigen Tagen stattgefundene E-G-T werden wir in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten. Wer sich für die aktuellen Motorrad- Neuheiten interessiert und eine der Messen besuchen will, dem empfehlen wir bei einer weiten Anreise das Flugzeug. Schneller und preiswerter lassen sich mehrere hundert Kilometer kaum überbrücken. Möchte man zum Beispiel zur Eicma nach Mailand, so kostet ein Flug Frankfurt-Mailand und zurück etwa 100 Euro. Mit dem Auto gibt man das schon für Mautgebühren aus.

Ein ganz anderer Punkt: Gespannfahren mit Kindern. In einer der nächsten Ausgaben wollen wir uns wieder diesem wichtigen Thema widmen, war und ist es für viele von uns doch der Auslöser gewesen, in die faszinierende Welt des Gespannfahrens einzusteigen. Auch wenn bei einigen die eigenen Kinder bereits aus dem Haus sind, so möchten aber vielleicht bald die Enkel mitfahren. Damit alle von unseren Erfahrungen profi tieren, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. Wie ist Ihre Meinung zum Thema Kinder und Gespann? Wie sichern Sie die Kinder im Beiwagen? Welche Tipps können Sie für Urlaubsreisen geben? Wie ernst nehmen Sie die Helmpfl icht bei Kleinkindern? Mit welcher Ausrüstung haben Sie gute Erfahrungen gemacht?

Schicken Sie uns Ihre Beiträge gerne mit Bild an die Redaktionsadresse (siehe Leserbriefseiten). Den besten Beitrag und das witzigste Bild honorieren wir mit jeweils 50 Euro.

Das Problem kennen Sie bestimmt auch: Auf einer Straße mit Spurrillen versetzt das Gespann plötzlich um einen Meter. Warum ist das so? Wie kann man die Spurrillenempfi ndlichkeit minimieren? Wir beschäftigen uns gerade ausführlich mit diesem brisanten Thema und führen Fahrversuche durch. Unsere Erfahrungen und Ergebnisse werden wir nach Abschluss sofort veröffentlichen. Gespannt sind auch auf Ihre Meinung dazu. Schreiben Sie uns.

So, und jetzt werde ich in meiner Garage an meinem Eigenbau- Gespann weiter schrauben. Nach drei Jahren Bauzeit will ich endlich damit fahren. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass dieser Wunsch nach so langer Zeit Wirklichkeit wird. Aber diese spannende Geschichte heben wir uns noch auf, bis wirklich alle Arbeiten abgeschlossen sind.

Ihr


Martin Franitza

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Kampfansage - Auszug -

...
Noch einmal Luft holen. Tief durchatmen. Anlasser drücken. Aus der linksseitigen 4-in-1-BSM-Anlage entweicht ein tiefer Sound, der die Vorfreude befl ügelt. Los gehts. Meine Körpergröße von 1,72 Metern könnte einen Superbike-Lenker vertragen. Für größere Fahrer liegt die Schaltzentrale aber genau richtig. Knieschluss und Kniewinkel passen. Man sitzt richtig im Motorrad, hat dennoch Freiraum, schnelle Kurvenfahrten mit leichten Turnübungen zu unterstützen. Schon bin ich auf der Umgehungsstraße. Hinein in den Kreisverkehr. Die Avon-Reifen sind noch nicht richtig warm, haben noch nicht den optimalen Grip. Das sollen ein paar Zwischensprints ändern.

Die anfängliche Begeisterung potenziert sich jedoch nicht mit den Drehzahlen. Subjektiv erwartet man von einem 1400er Motor mehr Durchzugskraft. Vielleicht liegt es am linearen Drehmoment. Vielleicht ist alles glattgebügelt und vermittelt deswegen den Eindruck, dass diesem Motor ein ausgeprägter Charakter fehlt. Doch ab 6000 U/ min werden die Mundwinkel wieder breit. Dann marschiert das Dreirad vehement vorwärts, und die 190 PS werden spürbar. Ohne den jungfräulichen Motor in seine Grenzbereiche zu pushen, übersteigt die Tachonadel die 200-km/h-Anzeige.

Auch die nagelneue Bremsanlage braucht noch ihre Einfahrzeit. Die Bremsbeläge müssen eingeschliffen werden. Langsam taste ich mich an heftige Bremsmanöver heran. Mit dem Fußbremshebel werden alle drei Räder verzögert, wobei der große Porsche- Stopper im Vorderrad die Hauptarbeit übernimmt. Die Handbremse wirkt auf je einen zweiten Sattel im Vorder- und Seitenrad. Die Gene der Bremsanlage überzeugen in diesem Vorstadium. Sie bringen den Apparat sicher zum Stehen, haben aber sicher nach einer Feinabstimmung das Potential zu noch mehr Bremsleistung.

Mit Alltagsbereifung ist das ZZR-Gespann in Verbindung mit dem RXZ-Beiwagen ein sportliches Reisegespann, mit dem man eben mal schnell an die Côte d‘Azur brettern oder nach Paris brettern kann. Der Beiwagen bietet für die Passagiere die nötigen Voraussetzungen dafür. Innenraumplatz, Sitz- und Federungskomfort sind von der Firma Stern vorgegeben. Abgas- und Geräuschverhalten werden jedoch von vielen Faktoren beeinfl usst und müssen individuell ermittelt werden. Geregelter Katalysator und linksseitige Auspuffanlage führten dazu, dass wir zuerst einen Defekt an unserem CO- Messgerät vermuteten. Aber tatsächlich können sich die Passagiere über einen abgasfreien Innenraum freuen. Dass sich im Stopund- Go-Verkehr eine Abgaswolke um das Gespann aufbaut und das Gerät den kaum nennenswerten Betrag von 5 bis 8 ppm anzeigt, ist normal.

Die ersten Fahreindrücke mit dem Kawasaki- ZZR-1400-Gespann sind positiv, zeigen aber auch, wie aufwendig gearbeitet werden muss, um die Motorleistung fahrwerkstechnisch sicher auf die Straße zu bringen. Ob die Kawasaki nun tatsächlich den obersten Podestplatz einnehmen kann, wird erst ein direkter Vergleich zeigen. Mit der gleichförmigen Leistungsentfaltung des Motors im unteren und mittleren Drehzahlbereich muss man sich anfreunden. Subjektiv betrachtet, kann beim Durchzugsvermögen die Kawasaki der Hayabusa das Wasser nicht reichen...


Inhaltsverzeichnis                                                  Juli/August 2006

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