Anhängerkupplungen

Die Anhängekupplung besteht in der Regel aus einer bauartgeprüfter Kupplung (Hersteller-Typenschild und Wellenlinie mit Prüfzeichen) mit genormter 50-Millimeter-Kugel und dem Anhägerbock, an dem die Anhängekupplung angeschraubt wird. Der Anhängebock muß ebenfalls bauartgeprüft sein.

Abb. aus M-G 12, S. 21ff

Ab 1964 hat das Motorenwerk Zschopau Anhängerkupplungen für Einradanhänger angeboten.

Gemäß der Straßenverkehrszulassungsordnung (§ 18/2, Ab

satz 2) sind Anhänger hinter Krafträdern mit und ohne Beiwagen in D. zulassungsfrei. Sie brauchen kein eigenes Kennzeichen, keinen Kfz-Brief und müssen nicht zur wiederkehrenden Prüfung beim TÜV vorgeführt werden. Im Absatz 3 heißt es weiter: "Fahrzeuge, die nach Absatz 2 von den Vorschriften über das Zulassungsverfahren ausgenommen sind, dürfen auf öffentlichen Straßen nur in Betrieb gesetzt werden, wenn die zuständige Behörde für sie eine Betriebserlaubnis erteilt hat." Den Betriebserlaubnisnachweis muß man immer bei sich haben und auf Verlangen vorzeigen. In Paragraph 60 der StVZO findet man Bestimmungen über die Anbringung der amtlichen Kennzeichen. Absatz 5 besagt, dass zulassungsfreie Anhänger das Kennzeichen des Zugfahrzeuges tragen. Für die Anbringung, Gestaltung und Beleuchtung des Kennzeichens gelten die Absätze 1a, 2 und 4 dieses Paragraphen.